search button

Regionen

Immobilien aus dieser Region

Villa im Herzen des Rheingaus (W6035)
Eltville
€ 2.480.000
Extravagante 2-Zimmer-Single-Wohnung in mediterranem Neubau. (W3512)
Taunusstein
€ 129.000
Kleinod in der Innenstadt - für Anleger oder die junge Familie/Singles (W3034)
Bad Schwalbach
€ 179.000
Historisches Fachwerk-Wohnhaus mit Scheune, Remise und Patio (W4045)
Hünstetten
€ 699.000
Großes Anwesen für Unternehmer - inkl. 2 Wohnhäuser + Baugrundstück! (W4049)
Waldems
€ 699.000
Gründerzeit-Stadthaus mit Hof und Nebengebäude (W6039.)
Hünfelden*
€ 199.000
Barrierefreier Bungalow mit parkähnlichem Garten (30 min. Wiesbaden). (W9029)
Holzhausen an der Haide*
€ 235.000
Ruhig gelegene 3-ZKBB-Wohnung in gepflegtem Wohnhaus (W1534)
Wiesbaden*
€ 270.000
Einfamilienhaus mit 2 Einliegerwohnungen in Feldrandlage (W6043)
Bad Camberg*
€ 448.000
Drei voll erschlossene Baugrundstücke am Limeskastell Pohl (2784.)
Pohl*
€ 160.000
Wohnhaus mit hochwertiger Ausstattung in Aussichtslage. (8092)
Glashütten*
€ 590.000
Helle, gemütliche 2-ZKB. (M1505)
Mainz*
€ 159.000
Klassizistisches Kleinod für Kenner (Kreis Limburg-Weilburg). (11069)
Limburg*
€ 1.900.000
Geräumige 3-Zimmer-Wohnung im Zentrum von Limburg (V211)
Limburg*
€ 600/Monat
Großes Wohnhaus mit edler Ausstattung. (11074)
Runkel*
€ 450.000
Klassisches ZFH in Feldrandlage. Großes Grundstück. (6120)
Weilrod*
€ 169.000
<< Erste < Vorherige 1 Nächste > Letzte >>


Städte des Rheingau-Taunus-Kreises

Wappen Rheingau-Taunus-Kreis
(Quelle: Wikipedia)

Wie der Name schon sagt: es kommen zwei Landschaften zusammen: der Rheingau vor den Toren Wiesbadens entlang der Flußaue und die Taunushöhen im Norden der Landeshauptstadt.
Am Wein kommt man im Rheingau nicht vorbei, Weinberge, Sektkellereien, Winzerfeste …
Im Taunus kann man noch den Glanz früherer Kur-Kultur erahnen. Die wirtschaftlichen Schwerpunkte von Bad Schwalbach und Schlangenbad sind heute andere.

Unser Tipp:
Schloss Vollrads bietet neben hochklassigen Weinen auch kulinarische Genüsse an, im Sommer auch im Schlosshof. Lohnender Zielpunkt einer Rad- oder Wandertour!

Aarbergen

Wappen Aarbergen
(Quelle: Wikipedia)

ALLGEMEIN
Michelbach ist der größte Ortsteil der Gemeinde Aarbergen im Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen.
Der Ort liegt im Taunus zwischen dem Taunuskamm und der Lahn im Tal der Aar. Durch den Ort verläuft die Landesstraße 3373. Im Norden trifft sie auf die Bundesstraße 54. Michelbach wurde erstmals im Jahre 1184 erwähnt. 1954 wurde die Gesamtschule erbaut.

ÖFFENTLICHE EINRICHTUNGEN:
Im Ort gibt es:

  • ein Schwimmbad
  • ein Dorfgemeinschaftshaus und die Kirchfeldhalle
  • einen Kindergarten, die Villa Kunterbunt
  • eine kooperative Gesamtschule, die Aartalschule
  • eine Sporthalle
  • einen Sportplatz

 

BESONDERHEITEN:
Durch die Gemeinde verläuft die 1894 eröffnete und denkmalgeschützte Aartalbahn, die Hessens längstes Baudenkmal ist und als herausragendes Beispiel einer aufwendig konzipierten deutschen Nebenbahn gilt. Im Sommerhalbjahr finden auf den Gleisen Draisinenfahrten des länderübergreifenden "Arbeitskreis Aartalbahn" statt.

FREIZEIT:
Regelmäßige Veranstaltungen:

  • Jedes Jahr findet im Herbst in allen Ortsteilen die traditionelle Kerb statt, die meist seit mehreren Generationen von Jugendlichen organisiert wird. In Michelbach heißt das Fest "Hammelkerb", in Daisbach "Klaa Frankfurter Kerb", in Hausen über Aar "Häuser Kerb", in Panrod "Panröder Kerb" und in Kettenbach seit 1927 "Schulweihkerb".
  • In Rückershausen findet jährlich am letzten Dienstag im Oktober seit 1532 der "Rückershäuser Markt" statt. Er ist eines der ältesten Feste der ganzen Region.
  • Der Gebirgstrachten-Erhaltungsverein Huiberg Weiß-Blau e.V.(GTEV) veranstaltet jährlich am 2ten Wochenende im Juni sein großes bayerisches Zeltfest im Michelbacher Brühl.
  • Während der Großveranstaltung "Fahr zur Aar" ist die Aarstraße (Bundesstraße 54) von Taunusstein nach Diez alljährlich im Sommer für den Autoverkehr komplett gesperrt.
  • Michelbacher Weihnachtsmarkt, jährlich am zweiten Advent. Er findet seit 2006 im Brühl (vormals auf der Hauptstraße) statt.
  • Jedes Jahr findet außerdem der Moto-Cross Hessencup in Aarbergen-Kettenbach auf der Michelbacher Hütte statt.

Bad Schwalbach

Wappen Bad Schwalbach
(Quelle: Wikipedia)

LAGE:
Sämtliche Geschäfte des täglichen Bedarfs sind fußläufig zu erreichen.
Kindergarten und Schulbushaltestelle in wenigen Schritten erreichbar.

ENTFERNUNGEN / ZEITEN:
Wiesbaden: 20 min.
Rhein-Main-Flughafen: 40 min.
Bad Schwalbach ist ein Kurort etwa 20 km nordwestlich von Wiesbaden. Er liegt in 289 bis 465 Meter Höhe im Taunus sehr langgestreckt auf 2,5 Kilometer Länge in einem linken Seitental der Aar, das vom Nesselbach durchflossen wird. Über 56 Prozent der Gemarkungsfläche besteht aus Wald. Die Kurstadt verfügt über viele Ärzte, Apotheken, Krankenhaus, Kurkliniken und Freizeitmöglichkeiten.

SCHULEN:

  • Nikolaus-August-Otto-Schule (Gesamtschule, ca. 1200 Schüler)
  • Wiedbachschule (Grundschule)
  • Janusz-Korczak-Schule (Schule für Lernhilfe Sonderpädagogisches Beratungs- und Förderzentrum)
  • Internationale Opernakademie (Berufsfachschule für Opernsänger).

Eltville am Rhein

Wappen Eltville
(Quelle: Wikipedia)

MIKRO- UND MAKROUMGEBUNG:
Eltville am Rhein ist eine Stadt im Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen. Eltville (von Alta Villa, lat. = "Hoher Hof", "höher gelegene Stadt") ist die größte Stadt im Rheingau. Sie nennt sich Wein-, Sekt- und Rosenstadt und seit 2006 auch Gutenbergstadt. Eltville grenzt im Norden an die Gemeinden Schlangenbad und Kiedrich, im Osten an die kreisfreie Stadt Wiesbaden und die Gemeinde Walluf, im Süden - getrennt durch den Rhein - an die Gemeinden Budenheim und Heidesheim sowie die Stadt Ingelheim - sowie im Westen an die Stadt Oestrich-Winkel.

STADTTEILE:

  • Erbach (inkl. Ortsteil Eichberg)
  • Hattenheim (inkl. Ortsteil Kloster Eberbach)
  • Martinsthal
  • Rauenthal

 

VERKEHRSANBINDUNGEN:
Bundesstraße 42 in Verlängerung der Bundesautobahn 66 nach Westen.
Autobahnähnlich ausgebaute Umgehungsstraße nördlich der Kernstadt durch die Weinberge, wendet sich nach Süden und erreicht zwischen Eltville und Erbach das Ende des vierstreifiges Ausbaus am Rheinufer, dem sie weiter nach Westen folgt.
Von der B 42 zweigt gleich nach dem Ende der A 66 die ebenfalls verkehrsreiche Bundesstraße 260 nach Norden ab. Sie führt mit einer Ortsdurchfahrt durch den Stadtteil Martinsthal und weiter Richtung Bad Ems und Nassau (Lahn). Zugleich stellt sie die Verbindung her zwischen Eltville und der Kreisstadt Bad Schwalbach.
Die Stadt liegt innerhalb des Rhein-Main-Verkehrsverbundes an der Rechten Rheinstrecke der Deutschen Bahn von Frankfurt am Main über Wiesbaden nach Koblenz mit drei Bahnstationen in Eltville, Erbach und Hattenheim. Am Rheinufer existieren mehrere Anlegestellen, unter anderem von der Köln-Düsseldorfer Rheinschifffahrt, die Eltville im Linienverkehr ansteuert.

SCHULEN:

  • Freiherr-vom-Stein-Schule (Grundschule im Stadtteil Eltville)
  • Gutenberg-Schule (Realschule im Stadtteil Eltville)
  • Gymnasium Eltville (Stadtteil Eltville)
  • Sonnenblumenschule (Grundschule im Stadtteil Erbach)
  • Waldbachschule (Grundschule im Stadtteil Hattenheim)
  • Otfried-Preußler-Schule (Grundschule Rauenthal)
  • Mediathek Eltville (Öffentliche Stadtbibliothek)

 

FREIZEIT / VERANSTALTUNGEN:

  • Gutenberg-Winter in Eltville - jedes Jahr im Januar und Februar
  • Narzissenmarkt - jedes Jahr samstags zwei Wochen vor Ostern
  • Rheingauer Schlemmerwoche und Tage der offenen Weinkeller mit zahlreichen Weinproben - Ende April/Anfang Mai
  • Rosentage in Eltville - jedes Jahr am ersten Juni-Wochenende
  • Erdbeerfest in Erbach - jedes Jahr Mitte Juni
  • Sektfest Eltville - jedes Jahr am ersten Juli-Wochenende
  • Martinsthaler Weinfest - immer 2. Juli-Wochenende
  • Rheingau Musik-Festival - im Sommer
  • Rauenthaler Weinfest - 2. oder 3. Wochenende im August
  • Burghofspiele - im Sommer
  • Handwerkermarkt - jedes Jahr am 1. Sonntag im September
  • Kappeskerb/Weinlesefest in Eltville - jedes Jahr letztes Oktoberwochenende
  • Rheingau Pokal (Taekwondo, Kampf) - jedes Jahr Mitte November
  • Musikalischer Winter in Eltville - jedes Jahr jeden Donnerstag von Mitte November bis Ende April
  • Der große Adventskalender - Die 24 Fenster der Mediathek werden zum Adventskalender (tägl. Öffnung 17 Uhr)
  • Weihnachtsmarkt in der Altstadt - am 2. Wochenende im Dezember.

 

KLEINE GESCHICHTE:
Erste Siedlungsspuren im Stadtgebiet sind bis in die Jungsteinzeit zurückzuführen. Aus der römischen Zeit stammen Spuren eines Landhauses. Ab dem Ende des 4. Jahrhunderts weist ein fränkisches Reihengräberfeld westlich von Eltville beim Hof Drais auf eine kontinuierliche Besiedlung hin. Ein fränkischer Königshof war Ausgangspunkt für die Entwicklung des heutigen Ortes. Dessen erste urkundliche Erwähnung als Altavilla ist in der Vita Bardonis, der Lebensbeschreibung des im Jahre 1051 verstorbenen Erzbischofs Bardo von Mainz erhalten geblieben. Zu dieser Zeit gehörte der Königshof schon dem Erzstift Mainz. Die Pfarrkirche bestand vermutlich schon unter Erzbischof Friedrich (937-54). Schon 1313 war das Dorf mit einer Mauer befestigt. 1329 begann der Bau der erzbischöflichen Burg und der Bau der Stadtmauer. Am 23. August 1332 verlieh Kaiser Ludwig der Bayer auf Ersuchen des Erzbischofs Balduin von Trier und Verweser des Mainzer Erzstifts, die Stadtrechte an Eltville. Mit der Fertigstellung der Kurfürstlichen Burg 1347 war Eltville bis 1480 Residenzort der Mainzer Erzbischöfe. Damit wurde Eltville wiederholt zu einem Schauplatz der damaligen Auseinandersetzungen zwischen Papst und Kaiser um die Besetzung des Heiligen Stuhles von Mainz. Diese gipfelten zuletzt in der Mainzer Stiftsfehde. Nach Weggang des kurfürstlichen Hofstaats war Eltville nur noch Hauptort des Rheingaus.
Johannes Gutenberg wird am 17. Januar 1465 durch den Erzbischof und den Kurfürsten Adolf II. von Nassau, der damals in der Kurfürstlichen Burg zu Eltville residierte, zum Hofedelmann ernannt. Vermutlich unter der Anleitung Gutenbergs gründen die Gebrüder Bechtermünz in Eltville eine kleine Druckerei. Diese gab 1467 das Vocabularius ex quo, ein lateinisches Wörterbuch, heraus. In dieser Werkstatt wurde auch Thomas von Aquins Summa de articulis fidei (1472) nachgedruckt. Eltville ist somit eine der Wiegenstädte des Buchdrucks.

ARCHITEKTUR / BAUWERKE:
Die Stadt weist etliche historische Adelshöfe auf, so den Steinheimer Hof der Langwerth von Simmern, die Burg Craß und den Eltzer Hof der Grafen von Eltz. Die Kurfürstliche Burg wurde im Dreißigjährigen Krieg 1635 von den Schweden bis auf den Wohnturm zerstört. Die Gemeinde besitzt mit der von Prinzessin Marianne von Preußen im Jahr 1861 gestifteten Johanneskirche die älteste evangelische Kirche im oberen Rheingau.

Heidenrod

Wappen Heidenrod
(Quelle: Wikipedia)

MIKRO- MAKROUMGEBUNG
Alle Geschäfte des täglichen Bedarfs befinden sich im 7 km entfernten Bad Schwalbach.

ALLGEMEIN:
Mappershain ist ein Ortsteil der Flächengemeinde Heidenrod im Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen. Neben Kemel ist Mappershain mit 500 Metern die höchstgelegene Ortschaft im ganzen westlichen Taunus. Es liegt nordwestlich von Kemel auf einer Wasserscheide zwischen Rhein und Lahn. 500 Meter nordwestlich der Ortslage erhebt sich der Mappershainer Kopf, mit 548 Meter der höchste Berg des westlichen Hintertaunus. Auch nur 500 Meter entfernt liegt im Osten die Quelle der Wisper, die 30 Kilometer weiter südwestlich bei Lorch am Rhein mündet.
Die Region ist Teil des Naturparks Rhein-Taunus, der den Menschen eine naturnahe Erholung ermöglicht.

VERKEHR:
Nur wenige hundert Meter nördlich des Ortes verläuft in Nordwest-Südost-Richtung die Bundesstraße 260. Über diese gelangt man auf Höhe des Ortes Kemel - ca. 1,5 km entfernt - zur L 3455K nach Laufenselden, dem zentralen Ortsteil von Heidenrod. In südlicher Richtung führt die B 260 nach Bad Schwalbach in ca. 10 Fahrminuten, nach Wiesbaden in ca. 30 Fahrminuten.

Hohenstein

Wappen Hohenstein
(Quelle: Wikipedia)

ALLGEMEIN:
Hohenstein grenzt im Norden an die Gemeinde Aarbergen, im Nordosten an die Gemeinde Hünstetten, im Osten und Süden an die Stadt Taunusstein, im Südwesten an die Stadt Bad Schwalbach, sowie im Westen an die Gemeinde Heidenrod (alle im Rheingau-Taunus-Kreis). Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Breithardt (Sitz der Gemeindeverwaltung), Burg-Hohenstein, Holzhausen über Aar, Strinz-Margarethä, Born, Hennethal und Steckenroth.
Hohenstein liegt an der Bundesstraße 54 zwischen Wiesbaden und Limburg. Bad Schwalbach ist in ca. 8 Minuten mit dem PKW zu erreichen. Die Aartalbahn, über deren Reaktivierung derzeit diskutiert wird, hat in Breithardt einen Haltepunkt und in Burg Hohenstein einen Bahnhof mit einem denkmalgeschützten Empfangsgebäude im Stil des Historismus, das bis 1959 als solches genutzt wurde. Heute enden dort die Museumszüge der Nassauischen Touristik-Bahn.
Es gibt einen gemeindeeigenen Fahrdienst, mit dem Anbindungslücken innerhalb von Hohenstein geschlossen werden, das "Hohensteiner Bus´je". Auch bestimmte außerhalb liegende Haltestellen (z.B. mit Versorgungsschwerpunkt in Bad Schwalbach und Taunusstein) werden angefahren.
Im Ortsteil Breithardt gibt es eine Grundschule, sowie eine Schule für praktisch Bildbare. Die nächstgelegenen Gesamtschulen befinden sich in Aarbergen, Bad Schwalbach und Taunusstein. In allen Ortsteilen gibt es einen Kindergarten.

Hünstetten

Wappen Hünstetten
(Quelle: Wikipedia)

MIKRO- MAKROUMGEBUNG
Alle Geschäfte des täglichen Bedarfs sind fußläufig bestens zu erreichen (Tegut, Norma, Schäfer-Bäcker, Apotheke, praktischer Arzt, VR-Bank usw.), ebenso wie die Bushaltestellen Richtung Idstein, Taunusstein und Wiesbaden.
Der Wald ist in Sichtweite und in wenigen Gehminuten erreichbar. Um Kesselbach und Görsroth herum befinden sich einige malerische, von Wald umgebene Auentäler (Kesselbachtal, Haubental, Strinzer Tal), für die dieses Anwesen Ausgangspunkt schöner Wanderungen sein kann.
Die Verkehrsanbindung ist hervorragend: Mit dem PKW erreichen Sie in 5 Minuten Idstein, die A 3 oder Taunusstein (über B 417).
Hünstetten verfügt über eine erstaunliche Infrastruktur, welche stetig ausgebaut wird. Der ÖPNV ist strecken- und fahrtaktmäßig bestens aufgestellt und bietet den sog. Rufbusservice. Wer in Wiesbaden arbeitet, pendelt in einer halben Stunde zu und von seinem Arbeitsplatz. Die Ortsteile Kesselbach und Wallbach verfügen über eine Reihe von Supermärkten/Geschäften.
In Görsroth (unmittelbarer Nachbarort) sind der Kindergarten und die Panoramaschule (Grundschule) gelegen. Die Kinder gelangen in 15 Minuten zu Fuß dorthin, mit dem PKW sind es 3 Fahrminuten. Im Ortsteil Wallrabenstein befindet sich die Rabenschule (Grundschule) und die IGS Wallrabenstein (Gesamtschule). Darüber hinaus sind in fast allen Ortsteilen Kindertagesstätten sowie zahllose Vereine ansässig.

Idstein

Wappen Idstein
(Quelle: Wikipedia)

MIKRO- MAKROUMGEBUNG
In 10 Auto-Minuten erreichen Sie den S-Bahnanschluß Nidernhausen (S2) und in nur 25 Auto-Minuten erreichen Sie den Frankfurter Flughafen.

MIKRO- UND MAKROUMGEBUNG:
Idstein liegt verkehrsgünstig im nordöstlichen Teil des Rheingau-Taunus-Kreises im Naturpark "Rhein-Taunus". Sie ist wirtschaftliches und kulturelles Zentrum für elf Stadtteile. Ihr Einzugsbereich reicht jedoch weit über die Stadt- und Kreisgrenze hinaus. Die einst von der Lederindustrie bestimmte Struktur wandelte sich in den letzten 40 Jahren durch zahlreiche Neuansiedlungen zugunsten eines breiten Industrie- und Gewerbespektrums. Idstein verfügt über eine Klinik, eine umfassende medizinische Versorgung sowie über alle allgemeinbildenden Schulen. Das Gymnasium befindet sich im Schloss. In Idstein ist auch der Stammsitz der Hochschule Fresenius, die auf eine über 160jährige Tradition im Bildungsbereich zurückblickt. Sie bietet als staatlich anerkannte Fachhochschule Ausbildungs-, Studier- und Weiterbildungsangebote in den Fachbereichen Chemie und Biologie, Gesundheit sowie Wirtschaft und Medien. Der Golfplatz in Idstein-Wörsdorf ist auf eine Kapazitätserweiterung ausgerichtet. Die Stadt verfügt über sehr gute Straßenverkehrsanbindungen und einen eigenen Autobahnanschluss an die A 3 Köln - Frankfurt - Würzburg. Wiesbaden ist 20 km, der Flughafen Frankfurt/Main rund 35 km entfernt. Die Stadt hat gute Anbindungen an den öffentlichen Nahverkehr. Die Bahnhöfe in Idstein und im Stadtteil Wörsdorf liegen an der Bahnstrecke Frankfurt - Limburg. Zu den übrigen Stadtteilen bestehen Buslinien des Rhein-Main-Verkehrsverbundes.

BEVÖLKERUNGSZUNAHME (=KENNZAHL FÜR ATTRAKTIVITÄT):
Ende 2009 hatte Idstein insgesamt 26.120 Einwohner. Das waren 37 % mehr als 1987. Durch die Altstadtsanierung ist die Stadt besonders für junge Familien attraktiver geworden. Mit einem weiteren Bevölkerungsanstieg ist zu rechnen. Gemäß Regionalem Raumordnungsplan für Südhessen wurde für Idstein ein maximaler Bedarf an Siedlungsfläche von 67 ha ermittelt. Die häufigsten Pendlerziele sind Frankfurt am Main und Wiesbaden, aber auch mit Taunusstein und Niedernhausen bestehen enge Pendlerverflechtungen.

STADTTEILE:
Zur Kernstadt gehören elf Stadtteile. Diese ehemals selbständigen Dörfer wurden im Zuge der Gebietsreform ab 1971 nach Idstein eingegliedert.

  • Dasbach ist einer der kleinsten Stadtteile, südöstlich der Kernstadt gelegen. Urkundliche Ersterwähnung 1354. Evangelische Kirche von 1613.
  • Ehrenbach westlich von Idstein, 1371 erstmals urkundlich erwähnt.
  • Eschenhahn westlich von Idstein an der B 275; 1117 urkundliche Ersterwähnung.
  • Heftrich - Ersterwähnung 1234; östlich von Idstein gelegen; zeitweilig stadtähnlicher Status (mit Ummauerung). Evangelische Pfarrkirche von Friedrich Joachim Stengel (1738). Orgel 1867/68 von Friedrich Voigt aus Igstadt; Opferstock 1609. An drei Terminen im Sommer großer Krammarkt mit Volksfest "Alteburger Markt".
  • Kröftel östlichster Stadtteil nahe der B 8; Ersterwähnung um 1226.
  • Lenzhahn der kleinste Idsteiner Stadtteil; 1283 erstmals urkundlich erwähnt.
  • Niederauroff im Auroffer Grund westlich von Idstein. Ersterwähnung 1230/31. Oberhalb des Ortes lohnender Aussichtspunkt "Philippsruhe". Frühmittelalterliche Ringwälle auf dem Holdersberg.
  • Nieder-Oberrod östlich von Idstein gelegen; Ersterwähnungen: Oberrod 1280/85, Niederrod um 1300. Kirche von 1755 mit Fensterbild von 1514 aus der Vorgängerkirche.
  • Oberauroff im Auroffer Grund westlich von Idstein. Ersterwähnung 1160. Oberauroff hat eine evangelische Pfarrkirche mit romanischem Schiff und spätgotischem Chor; Ausstattung 15.-18. Jh.
  • Walsdorf nördlich von Idstein gelegen, urkundlich seit 774 belegt. Hatte stadtrechtsähnliche Privilegien und war ummauert. Evangelische Pfarrkirche, 1396 als Marienkapelle erwähnt. 1644 zerstört, 1652 - 1660 wiederaufgebaut. Bemerkenswert geschlossene Bebauung mit Fachwerkanwesen des 17. und 18. Jh., Scheunen in langer Reihe auf der mittelalterlichen Ringmauer. Ortsbefestigung von vor 1358, 1673 - 1676 erneuert. Gotischer Rundturm "Hutturm".
  • Wörsdorf unmittelbar nördlich von Idstein; 790 erstmals erwähnt; größter Stadtteil. Evangelische Lukas-Kirche von 1736/1737 mit Wandmalereien.

 

SCHULEN:

  • Hochschule Fresenius, Limburger Straße 2, 65510 Idstein
  • Pestalozzischule / Gymnasium, Schloßgasse 22 , 65510 Idstein
  • Limesschule Kooperative Gesamtschule, Seelbacher Straße 37 - 39, 65510 Idstein
  • Integrierte Gesamtschule Wallrabenstein, Auf der Weid, 65510 Hünstetten-Wallrabenstein
  • Taubenbergschule, Schöne Aussicht, 65510 Idstein
  • Grundschule Auf der Au, Auf der Au 34, 65510 Idstein
  • Franz-Kade-Schule, Franz-Kade-Weg 9, 65510 Idstein-Wörsdorf
  • Alteburgschule, Gartenstraße 2, 65510 Idstein-Heftrich
  • Rabenschule Wallrabenstein, Auf der Weid 9, 65510 Hünstetten

Lorch

Wappen Lorch
(Quelle: Wikipedia)

MIKRO- MAKROUMGEBUNG
Sehr ruhige, beschauliche Lage auf knapp 400 m ü. NN. in einem Ortsteil von Lorch mit rd. 250 Einwohnern, umgeben von Wäldern.
In der Nähe liegen das Wispertal sowie der Rheinsteig.

ALLGEMEIN:
Lorch liegt im äußersten Westen des Rheingau-Taunus-Kreises an der Mündung der Wisper in den Rhein und an den nordwestlichen Ausläufern des Rheingaugebirges, etwa zehn Kilometer nördlich des Rheinbogens am Binger Loch. Rheinaufwärts reicht das Stadtgebiet über den Bächergrund und das Bodental bis zu den Steilhängen des Teufelskadrich, der das Ende des Taunushauptkamms markiert, rheinabwärts bis zum Niedertal an der Grenze zum rheinland-pfälzischen Kaub bei Rheinkilometer 544, wo als niedrigster Punkt Hessens der Wasserspiegel des Rheins mit 71,1 Meter angegeben ist.
Die malerische Lage im Rheintal auf halber Strecke zwischen Rüdesheim am Rhein und Sankt Goarshausen wird geprägt durch eine Ausweitung des ansonsten sehr engen Mittelrheintals mit der unter Naturschutz stehenden Insel Lorcher Werth und der Wispermündung im Zentrum. Der Gemarkungsbereich erstreckt sich in das waldreiche Wispertal entlang der L 3033 zwischen Lorch und der Kreisstadt Bad Schwalbach. Der Steillagenweinbau und ausgedehnte Wälder in tief eingekerbten Tälern prägen das Landschaftsbild um Lorch. Die Stadt ist staatlich anerkannter Erholungsort. Der Rheinsteig, der neue rechtsrheinische Wanderweg von Wiesbaden nach Bonn läuft auf der Rheinhöhe.
Nachbargemeinden: Kaub, Sauerthal, Dörscheid (Gemeindewald), Lipporn, Welterod (alle fünf im Rhein-Lahn-Kreis), Oestrich-Winkel, Geisenheim, Rüdesheim am Rhein.

Niedernhausen

Wappen Niedernhausen
(Quelle: Wikipedia)

ALLGEMEIN:
Niedernhausen mit seinen fast 15.000 Einwohnern liegt im Naturpark Rhein-Taunus, im westlichen Teil des Rhein-Main-Gebietes nördlich von Wiesbaden. Die Ortsteile Niedernhausen (der alleine über die Hälfte der Gesamteinwohner beherbergt) und Königshofen erstrecken sich an den Hängen eines Tals. Die Gemeinde ist umgeben von Mischwald (60 Prozent der Gemarkungsfläche). Im Zuge der hessischen Gebietsreform wurde am 1. Januar 1977 aus den bisher selbständigen Gemeinden Niedernhausen mit dem Ortsteil Königshofen, Engenhahn, Niederseelbach, Oberseelbach und Oberjosbach die Gemeinde Niedernhausen i. Ts.

WIRTSCHAFT:
Niedernhausen gilt im Allgemeinen als Schlafstadt, d. h. die Gemeinde dient vorwiegend Pendlern als Wohnsitz , die die Großstädte des Rhein-Main-Gebietes zum Ziel haben. Mit ca. 30 % hat dabei Wiesbaden den größten Anteil, dicht gefolgt von Frankfurt am Main.
Die Kaufkraft liegt bei 21.346 Euro pro Einwohner und damit ca. 28,5 % über dem Bundesdurchschnitt. Sie ist damit auch die höchste im Rheingau-Taunus-Kreis.
Niedernhausen beherbergt vor allem kleine und mittlere Betriebe, überwiegend auf dem Dienstleistungssektor. Mittlerweile existieren über 30 High-Tech-Firmen, darunter ca. 20 in der IT-Branche sowie sieben Firmen in der Mess- und Regeltechnik. Der größte Arbeitgeber der Gemeinde mit 220 Beschäftigten ist die Hartmann Druckfarben GmbH in Niederseelbach, die seit 1968 hier angesiedelt ist. Ein weiterer großer Arbeitgeber, das RAMADA Hotel Micador ist ein Tagungs- und Kongresshotel mit 254 Zimmern und dem angeschlossenen Rhein-Main-Theater.

VERKEHR:
Der Bahnhof Niedernhausen befindet sich an der Main-Lahn-Bahn, die von Frankfurt am Main nach Limburg an der Lahn führt, und ist Hauptknotenpunkt dieser Strecke zwischen Frankfurt-Höchst und Eschhofen, da hier die Ländchesbahn zum Hauptbahnhof Wiesbaden abzweigt. Seit dem Jahre 1975 ist Niedernhausen zudem Endhaltepunkt der S-Bahn-Linie S2, welche die Gemeinde mit einer Fahrzeit von etwa 35 Minuten mit dem Frankfurter Hauptbahnhof verbindet. Durch die Gemarkung verläuft außerdem parallel zur Bundesautobahn 3 die Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main mit dem 2.765 m langen Niedernhausener Tunnel.
Neben den Zugverbindungen nach Frankfurt am Main, Wiesbaden und Limburg an der Lahn besteht eine Stadtbusverbindung nach Wiesbaden (Linie 22), der die Ortsteile Oberjosbach, Niedernhausen und Königshofen in einer Fahrzeit von etwa 30 Minuten mit der Wiesbadener Innenstadt verbindet. Zudem gibt es einen innerörtlichen Busverkehr, der alle Ortsteile mit der Hauptgemeinde und dem Bahnhof verbindet. Überregionale Buslinien fahren ebenfalls den Bahnhof in Niedernhausen an.

BILDUNGSEINRICHTUNGEN:
Insgesamt sechs gemeindeeigene Kindergärten existieren in den Ortsteilen Niedernhausen (Ahornstraße und Schäfersberg), Königshofen, Niederseelbach, Oberjosbach und Engenhahn. Daneben betreibt die Katholische Kirche den Kindergarten St. Josef.
In Niedernhausen gibt es zwei öffentliche Schulen. Die Theißtalschule im Ortsteil Niedernhausen wurde Ende der 1990er Jahre von einer Grundschule mit Förderstufe in eine Kooperative Gesamtschule mit Grundstufe sowie Gymnasial-, Realschul- und Hauptschulzweig ausgebaut. Die Lenzenbergschule im Ortsteil Niederseelbach ist eine sogenannte Mittelpunkts-Grundschule für die Ortsteile Engenhahn, Niederseelbach und Oberseelbach. Im Ortsteil Königshofen gibt es zudem ein Privatgymnasium sowie eine Musikschule.

Schlangenbad

Wappen Schlangenbad
(Quelle: Wikipedia)

ALLGEMEIN:
Der Kurort liegt 320 m über NN in geschützter Talhanglage im bewaldeten Südhang des westlichen Taunus, 12 km von Wiesbaden, 7 km von Eltville am Rhein und 7 km von Bad Schwalbach entfernt. Die Gemeinde besteht aus dem Staatsbad Schlangenbad und den Ortsteilen Georgenborn, Wambach, Bärstadt, Hausen vor der Höhe, Obergladbach und Niedergladbach.

Kurbetrieb: Die Thermalquellen Schlangenbads wurden in der Mitte des 17. Jahrhunderts entdeckt. Aus dem 19. Jahrhundert ist noch die Historische Caféhalle als charakteristische Architektur deutscher Kurbäder erhalten. Heute sind insgesamt neun Quellen erschlossen, die mit Temperaturen zwischen 21 und 32 Grad Celsius am Südhang des Bärstädter Kopfes entspringen. Behandelt werden rheumatische und andere entzündliche Erkrankungen.

Wanderwege: Der Rheinsteig, neuer Wanderweg von Schloss Biebrich bei Wiesbaden nach Bonn über die Loreley, die feindlichen Brüder (Liebenstein und Sterrenberg) und Burg Lahneck nach Bonn.
Wanderweg nach Rauenthal ca. 45 min mit herrlichem Blick über das Rheintal.
Rundwanderwege am Parkplatz "Förster-Bitter-Eiche" nahe dem Hinterlandswald.
Schlangenpfad mit Biologie, Gefährdung und Schutzmaßnahmen zur größten ungiftigen und heimischen Schlange, der Äskulapnatter.
Wanderwege zum Hauptort Schlangenbad über die Wambacher Mühle, nach Bärstadt und zur Hohen Wurzel bzw. Taunus-Wunderland.

Taunusstein

Wappen Taunusstein
(Quelle: Wikipedia)

MIKRO- UND MAKROUMGEBUNG:
Die Verkehrsanbindung ist hervorragend: Sowohl die anderen Stadtteile von Taunustein - wie Wehen, Hahn und Bleidenstadt -, sind in wenigen Fahrminuten zu erreichen. Sowohl zur A3 (Anschlussstelle Idstein), wie auch nach Wiesbaden über die B417 gelangen Sie in 8 Minuten.

ALLGEMEIN:
Taunusstein ist mit etwa 29.000 Einwohnern die größte Stadt im Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen, davon leben ca. 3.350 in Neuhof. Die Stadt entstand am 1. Oktober 1971 durch Zusammenschluss der ehemals selbständigen Gemeinden Bleidenstadt, Hahn, Neuhof, Seitzenhahn, Watzhahn und Wehen. Mit dem Zusammenschluss wurden Taunusstein die Stadtrechte verliehen. Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Hambach, Niederlibbach, Orlen und Wingsbach in die Stadt Taunusstein eingegliedert.

WIRTSCHAFT UND INFRASTRUKTUR:
Ansässige größere Unternehmen
Institut Fresenius in Neuhof
Brita GmbH Wasserfiltration in Neuhof

Bildungseinrichtungen

  • Silberbachschule Grundschule in Wehen
  • Integrierte Gesamtschule "Obere Aar" in Hahn
  • Regenbogenschule Grundschule in Bleidenstadt
  • Gymnasium Taunusstein in Bleidenstadt
  • Grundschule Sonnenschule in Neuhof
  • Berufliche Schulen Untertaunus in Hahn
  • Europa-Schule Taunusstein - bilinguale, mehrzügige Privatschule in Neuhof mit Kindergarten, Grundschul-Realschul- und Gymnasialzweig

 

Freizeit- und Sportanlagen

  • Stadion am Halberg in Wehen, ehemaliges Heimstadion der 1. Mannschaft des SV Wehen
  • Freibad in Hahn
  • Silberbachhalle in Wehen
  • Aartalhalle in Neuhof
  • Sportplätze in fast jedem Stadtteil
  • Sport- und Jugendzentrum in Bleidenstadt
  • Tennishalle in Bleidenstadt.

Walluf

Wappen Walluf
(Quelle: Wikipedia)

ALLGEMEIN:
Der Ortskern von Niederwalluf liegt westlich der Walluf am Rheinufer, hat sich aber weit auf die Ostseite ausgedehnt. Östlich des Bachs Walluf bis in die Nähe der Ortslage von Wiesbaden-Frauenstein erstreckt sich auch der Hauptteil der Niederwallufer Gemarkung mit den Weinbergen und dem Gemeindewald. Westlich der Walluf liegt nur ein kleiner Zipfel von weniger als 20 Hektar, der hauptsächlich vom Ortskern eingenommen wird.

GESCHICHTE:
Bei der ältesten erhalten gebliebenen urkundlichen Erwähnung als Waltaffa aus den Jahr 770 ist nicht zu klären, ob Nieder- oder Oberwalluf gemeint ist. Von Nidenwaldoff ist seit dem Jahr 1304 die Rede. Ursprünglich war der Ort östlich der Walluf rings um die heutige Ruinen der Johanniskirche und der Turmburg angesiedelt, scheint aber schon im 12. Jahrhundert, ähnlich wie Martinsthal, in den Schutz des Rheingauer Gebücks auf die westliche Seite verlegt worden zu sein. Damit war Niederwalluf Teil des kurmainzischen Rheingaus. nach Auflösung des Kurstaates ging der Ort 1803 an Nassau-Usingen und gehörte zur Zeit des Herzogtums Nassau zum Amt Eltville, danach zum Rheingaukreis.
Im Jahr 1971 schlossen sich die Gemeinden Oberwalluf und Niederwalluf freiwillig zur neuen Gemeinde Walluf zusammen.

VERKEHR:
Walluf ist gut an den ÖPNV angebunden, die Bushaltestelle (Wiesbaden-Rüdesheim-Wiesbaden) ist ca. 100 m entfernt. Mit der Bahn gelangen Sie in ca. 15 Minuten zum Wiesbadener Hauptbahnhof, mit dem PKW sind Sie in 10 Minuten in Wiesbaden.
Oberhalb des Ortes führt, als vierstreifige Umgehungsstraße ausgebaut, die Bundesstraße 42 durch die Gemarkung mit einer Abzweigung für die Bundesstraße 260. An dieser Abzweigung besteht eine Zufahrt vom Bundesfernstraßennetz nach Niederwalluf. Der Bahnhof Niederwalluf ist Station für den Regionalbahnverkehr zwischen Wiesbaden Hauptbahnhof und Koblenz. Über den Rhein führt eine Fahrrad- und Personenfähre nach Budenheim. Am Rheinufer führt ein Leinpfad, der bei Spaziergängern und Fahrradfahrern beliebt ist, nach Eltville. Nach Osten führt ein ebenso beliebter Weg über den Schutzdeich des Wasserwerkes Schierstein mit seiner Storchenkolonie zum Schiersteiner Hafen.

SPORT:
Der Segelclub Rheingau (SCR) ist in Walluf beheimatet. Er hat etwas über 300 Mitglieder, davon sind fast ein Drittel Jugendliche in einer eigenen Jugendabteilung. Der Gesamtbootsbestand beträgt ca. 180 Boote vom Kielschiff bis zur Jolle, die teilweise an einem Steg im Segelhafen liegen. Der Club wurde 1900 gegründet.
Zwei Fußballvereine sind in Walluf beheimatet: der FSV Oberwalluf, und die SG Walluf. Beide Vereine nutzen den Sportplatz im Johannisfeld am Rhein als Spielstätte.