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Immobilien aus dieser Region

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Mainz
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Mainz
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€ 239.000
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Beschreibung der Region - Mikro- und Makroumgebung - Stadtteile

Städte der Region Mainz-Bingen

Wappen Mainz
(Quelle: Wikipedia)

Die wirtschaftliche Stärke des Gebietes reicht von Chemie bis Weinbau.
Große Verbandsgemeinden gliedern das Gebiet auf politischer Ebene. Vieles erinnert noch an die französische Besatzung in napoleonischer Zeit.

Unser Tipp:
Weinführung mit anschließender Verkostung und rheinhessischen Speisen wird in fast allen Orten angeboten. Besonders empfehlenswert kurz vor Beginn der Weinlese.

Budenheim

Wappen Budenheim
(Quelle: Wikipedia)

MIKROUMGEBUNG:
Die Gemeinde Budenheim ist die einzige verbandsfreie Gemeinde im Landkreis Mainz-Bingen und liegt in Rheinhessen, 9 km westlich von der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz, gelegen am Rhein. Begrenzt vom nördlich vorbeifließendem Rhein und dem Lennebergwald, der den Wohnort Budenheim von Süden bis Westen markiert.
In Budenheim wurde 1911 ein etwa 20 Millionen Jahre altes Nashorn entdeckt. Das Fossil ist im Frankfurter Senckenberg-Museum ausgestellt. Aus Budenheim sind auch Fossilien von Krokodilen bekannt.

MAKROUMGEBUNG:
Mainz, gegenüber der Mündung des Mains am Rhein gelegen, ist Landeshauptstadt und zugleich die größte Stadt in Rheinland-Pfalz. Mainz ist Sitz einer Universität, eines römisch-katholischen Bistums sowie mehrerer Fernseh- und Rundfunkanstalten, wie des Südwestrundfunks und Zweiten Deutschen Fernsehens, und versteht sich als eine Hochburg der rheinischen Fastnacht. Die größte Nachbarstadt ist Wiesbaden. Im etwas größeren Umkreis liegen die Großstädte und -räume Frankfurt am Main, Darmstadt, Ludwigshafen und Mannheim.
Mainz ist eines der fünf Oberzentren des Landes Rheinland-Pfalz und bildet mit Wiesbaden ein länderübergreifendes Doppelzentrum.

Stadtteile von Mainz sind:

  • Altstadt
  • Bretzenheim
  • Drais
  • Ebersheim
  • Finthen
  • Gonsenheim
  • Hartenberg-Münchfeld
  • Hechtsheim
  • Laubenheim
  • Lerchenberg
  • Marienborn
  • Mombach
  • Neustadt
  • Oberstadt
  • Weisenau.

 

Mainz besitzt ein gutes Mikroklima. Der Jahresniederschlag beträgt 613 mm und liegt damit im unteren Viertel der in Deutschland erfassten Werte.

WIRTSCHAFT:
Wirtschaft und Infrastruktur sind in Mainz von der Zugehörigkeit zum Ballungsraum Frankfurt-Rhein-Main geprägt. Bei Rankings, die sich an der Wirtschaftsleistung der Städte orientieren, belegte die Stadt in den letzten Jahren vordere Plätze. So erreichte Mainz in einer Studie der WirtschaftsWoche im Jahr 2005 im Vergleich von 50 deutschen Städten den vierten Rang, bei der Wiederholung im Jahr 2006 den fünften Rang. Mainz erreicht bzgl. Kaufkraft und Gewerbeanmeldungsänderungen den Platz 3.

GESCHICHTE:
Ab Mitte des 8. Jahrhunderts wurde von Mainz aus durch Erzbischof Bonifatius aktiv die Christianisierung des Ostens, vor allem der Sachsen, betrieben. 782 wurde Mainz zum Erzbistum erhoben. Die Kirchenprovinz entwickelte sich in der Folge zur größten diesseits der Alpen. 1212 krönte Siegfried II. von Eppstein den Stauferkaiser Friedrich II. im Mainzer Dom zum König. 1450 wurde von Johannes Gutenberg der Buchdruck mit beweglichen Lettern erfunden. 1477 wurde Mainz Universitätsstadt. In Mainz fanden auf Veranlassung der französischen Besatzungsmacht 1793 die ersten freien Wahlen statt. Diese "Mainzer Republik" gilt als erste Demokratie auf deutschem Boden. Doch schon im Juli zogen die Franzosen nach preußischer Belagerung und Beschießung der Stadt wieder ab. Von nachwirkender Bedeutung ist die sich ab 1837 entwickelnde Mainzer Fastnacht. Nach dem ersten Weltkrieg gingen die Goldenen Zwanziger am erneut von den Franzosen besetzten Mainz fast vollständig vorbei. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde Mainz erneut durch die Franzosen besetzt und die rechtsrheinischen Stadtteile an Wiesbaden abgegeben. Mit der Ansiedlung des ZDF auf dem Lerchenberg begann ab 1976 der Ausbau zur Medienstadt Mainz.

BAUSTILE:
Auch heute sind in der Stadt Mainz viele Zeugnisse historischer Baukultur der Romanik (z.B. Mainzer Dom) und Gotik (z.B. St. Stephan, St. Emmeran, St. Quintin) erhalten, die das Stadtbild prägen. Bedeutendstes Bauwerk der Renaissance in Mainz ist das Kurfürstliche Schloss. Barockbauten (z.B. Schönborner Hofes (ab 1668) am Schillerplatz), Rokokobauten (z.B. die Peterskirche an der Großen Bleiche) und Klassizistische Gebäude (z.B. Ignazkirche (ab 1763)) machen Mainz auch zu einer architektonisch reizvollen Stadt.

Mainz

Wappen Mainz
(Quelle: Wikipedia)

MIKRO- UND MAKROUMGEBUNG:
Mainz, gegenüber der Mündung des Mains am Rhein gelegen, ist Landeshauptstadt und zugleich die größte Stadt in Rheinland-Pfalz. Mainz ist Sitz einer Universität, eines römisch-katholischen Bistums sowie mehrerer Fernseh- und Rundfunkanstalten, wie des Südwestrundfunks und Zweiten Deutschen Fernsehens, und versteht sich als eine Hochburg der rheinischen Fastnacht. Die größte Nachbarstadt ist Wiesbaden. Im etwas größeren Umkreis liegen die Großstädte und -räume Frankfurt am Main, Darmstadt, Ludwigshafen und Mannheim.
Mainz ist eines der fünf Oberzentren des Landes Rheinland-Pfalz und bildet mit Wiesbaden ein länderübergreifendes Doppelzentrum.

Stadtteile von Mainz sind:

  • Altstadt
  • Bretzenheim
  • Drais
  • Ebersheim
  • Finthen
  • Gonsenheim
  • Hartenberg-Münchfeld
  • Hechtsheim
  • Laubenheim
  • Lerchenberg
  • Marienborn
  • Mombach
  • Neustadt
  • Oberstadt
  • Weisenau.

 

Mainz besitzt ein gutes Mikroklima. Der Jahresniederschlag beträgt 613 mm und liegt damit im unteren Viertel der in Deutschland erfassten Werte.

WIRTSCHAFT:
Wirtschaft und Infrastruktur sind in Mainz von der Zugehörigkeit zum Ballungsraum Frankfurt-Rhein-Main geprägt. Bei Rankings, die sich an der Wirtschaftsleistung der Städte orientieren, belegte die Stadt in den letzten Jahren vordere Plätze. So erreichte Mainz in einer Studie der WirtschaftsWoche im Jahr 2005 im Vergleich von 50 deutschen Städten den vierten Rang, bei der Wiederholung im Jahr 2006 den fünften Rang. Mainz erreicht bzgl. Kaufkraft und Gewerbeanmeldungsänderungen den Platz 3.

GESCHICHTE:
Ab Mitte des 8. Jahrhunderts wurde von Mainz aus durch Erzbischof Bonifatius aktiv die Christianisierung des Ostens, vor allem der Sachsen, betrieben. 782 wurde Mainz zum Erzbistum erhoben. Die Kirchenprovinz entwickelte sich in der Folge zur größten diesseits der Alpen. 1212 krönte Siegfried II. von Eppstein den Stauferkaiser Friedrich II. im Mainzer Dom zum König. 1450 wurde von Johannes Gutenberg der Buchdruck mit beweglichen Lettern erfunden. 1477 wurde Mainz Universitätsstadt. In Mainz fanden auf Veranlassung der französischen Besatzungsmacht 1793 die ersten freien Wahlen statt. Diese "Mainzer Republik" gilt als erste Demokratie auf deutschem Boden. Doch schon im Juli zogen die Franzosen nach preußischer Belagerung und Beschießung der Stadt wieder ab. Von nachwirkender Bedeutung ist die sich ab 1837 entwickelnde Mainzer Fastnacht. Nach dem ersten Weltkrieg gingen die Goldenen Zwanziger am erneut von den Franzosen besetzten Mainz fast vollständig vorbei. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde Mainz erneut durch die Franzosen besetzt und die rechtsrheinischen Stadtteile an Wiesbaden abgegeben. Mit der Ansiedlung des ZDF auf dem Lerchenberg begann ab 1976 der Ausbau zur Medienstadt Mainz.

BAUSTILE:
Auch heute sind in der Stadt Mainz viele Zeugnisse historischer Baukultur der Romanik (z.B. Mainzer Dom) und Gotik (z.B. St. Stephan, St. Emmeran, St. Quintin) erhalten, die das Stadtbild prägen. Bedeutendstes Bauwerk der Renaissance in Mainz ist das Kurfürstliche Schloss. Barockbauten (z.B. Schönborner Hofes (ab 1668) am Schillerplatz), Rokokobauten (z.B. die Peterskirche an der Großen Bleiche) und Klassizistische Gebäude (z.B. Ignazkirche (ab 1763)) machen Mainz auch zu einer architektonisch reizvollen Stadt.

Mommenheim

Wappen Mommenheim
(Quelle: Wikipedia)

ALLGEMEIN:
Mommenheim ist Weinort und eine Ortsgemeinde im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Oppenheim hat, und liegt zwischen Mainz und Worms. Der Ort hat knapp über 3.000 Einwohner.
Im Ort sind ein Kindergarten und eine Grundschule vorhanden, ebenso ein Supermarkt. Weitere Geschäfte des täglichen Bedarfs erreichen Sie in 10 Fahrminuten in Nierstein oder Nieder-Olm.
Mommenheim erscheint urkundlich zum ersten mal im Jahr 764 und öfters während des 8. Jahrhunderts in Schenkungen an das Kloster Lorsch. Es lag im Wormsgau und hieß Momenheim (764), Mumenheim (765), Mominheim (766), Mumonheimo (771), Muomomheim (812), Monunnheim (867), Muminheim (1091) Mummenheim (1145), Momenheim (1485) und Mommernheim (1519).

VERKEHR:
Die Anschlussstelle der A 63 (Nieder-Olm) ist in ca. 10 Fahrminuten zu erreichen. Nach Mainz gelangen Sie in 20 Fahrminuten. Die Landesstraße 425, welche den Ort umgeht, verbindet Mommenheim nach Norden mit Harxheim und nach Süden mit Selzen und Köngernheim. Zur B 420 sind es in südlicher Richtung 6 km, die L 433 führt in wenigen Fahrminuten nach Nierstein..
Mommenheim liegt im Gebiet des Rhein-Nahe-Nahverkehrsverbundes. Die nächsten Bahnhöfe sind jeweils etwa 7 km entfernt: Nackenheim und Nierstein an der Bahnstrecke Mainz-Ludwigshafen sowie Nieder-Olm an der Bahnstrecke Mainz-Alzey. Die Regio-Linie 660 des Omnibusverkehrs Rhein-Nahe bietet wochentags zwei Mal stündlich, am Wochenende stündlich Verbindungen nach Mainz Hbf, sowie wochentags stündlich, am Wochenende alle zwei Stunden zum Bahnhof Alzey.

Nackenheim

Wappen Nackenheim
(Quelle: Wikipedia)

INFRASTRUKTUR:
Nackenheim ist eine Ortsgemeinde und ein Weinbauort in Rheinhessen im Landkreis Mainz-Bingen und liegt in der Nähe von Mainz. Nackenheim ist die einzige Ortsgemeinde in der Verbandsgemeinde Bodenheim, die direkt am Rhein liegt.
Nackenheim ist eine idyllisch zwischen Rebhügeln und dem Rhein gelegene Gemeinde, deren Weinberge vor mehr als 1.200 Jahren erstmals urkundlich erwähnt wurden. Die Inseln Kisselwörth (35 ha) und Sändchen trennen Nackenheim vom Rheinhauptstrom. Die beiden Binneninseln stehen unter Naturschutz und gehören zum FFH-Gebiet Rheinauen. Früher wurde das Gebiet landwirtschaftlich genutzt, heute befinden sich dort Streuobstwiesen. Im Zuge der Rheinbegradigung vergrößerte man die Inseln Kisselwörth und Sändchen durch Uferaufschüttungen und Stromleitwerke.

VERKEHRSANBINDUNG:
Der Nackenheimer Bahnhof an der Bahnstrecke Mainz-Ludwigshafen ist 14 km südlich von Mainz.
Nackenheim ist über die B 9 vierspurig an das Autobahnnetz angebunden.
Ein Landesteg am Rheinufer ermöglicht das Anlanden von Passagierschiffen aller Größe.
Radwege verbinden Nackenheim mit Bodenheim, Mainz und Nierstein.
Ein Radweg zwischen Nackenheim und Lörzweiler wurde ebenfalls zwischen Herbst 2006 und Frühjahr 2007 neu angelegt.

SCHULEN:

  • Carl Zuckmayer Grundschule
  • Janusz Korczak Regionalschule (Gymnasium ab 2008)

 

FREIZEIT / VERANSTALTUNGEN:

  • Prozession mit Johannisfeuer am Rhein am Fest Johannes Nepomuk
  • Inselfest der DLRG Ortsgruppe-Nackenheim e. V. am vorletzten Wochenende im Juli
  • Weinfest am letzten Wochenende im Juli
  • Inselfest des Männeresangvereins 1857 am letzten Wochenende im August
  • Pfarrfest an Fronleichnam
  • Kirchweihfest am 4. Sonntag im September
  • Freilicht-Theateraufführungen der Carl-Zuckmayer-Gesellschaft im Sommer
  • Backfischfest des Angelsportvereins am idyllischen Angelweiher
  • Fastnachtssitzungen und Umzug am Fastnachtsdienstag durch die Ortsstraßen mit dem Carneval-Verein Entenbrüder.

Nierstein

Wappen Nierstein
(Quelle: Wikipedia)

MIKRO- UND MAKROUMGEBUNG:
Nierstein (7800 Einwohner, Stand: 2010) ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz. Der Ort gehört der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Oppenheim hat. Nierstein liegt in Rheinhessen am Rhein, zwischen Mainz und Worms. Nachbargemeinden sind Dexheim im Westen, Nackenheim im Norden, Dienheim und die Stadt Oppenheim im Süden. In Nierstein mündet der Flügelsbach, der auch durch den Ortsteil Schwabsburg fließt, in den Rhein. Auf der anderen Rheinseite liegt der zu Trebur gehörende Kornsand.

ORTSTEILE:
Die Gemeinde gliedert sich in die beiden Ortsteile Nierstein und Schwabsburg.

VERKEHRSANBINDUNG:
Durch Nierstein verläuft die Bundesstraße 9, die hier für den LKW-Transit gesperrt ist, und es beginnt die Bundesstraße 420. Es besteht eine Fährverbindung zum hessischen Kornsand mit der Rheinfähre Landskrone. Nierstein liegt an der Bahnstrecke Mainz -Ludwigshafen und hat in zentraler Lage einen Bahnhof.

KULTUR UND BAUWERKE:
Das Paläontologisches Museum Nierstein zeigt seltene Fußabdrücke von Insekten, Amphibien und Reptilien aus dem Perm sowie Fossilien aus aller Welt.
Barocke Adelshöfe bestimmen das Straßenbild und erinnern an eine mittelalterliche Epoche Niersteiner Ortsgeschichte, als etwa zwei Dutzend Adelsfamilien als reichsunmittelbare Lehensträger hier ansässig waren und über die Reichsämter des Vogtes, des Schultheißen oder der Burgmannen, als Schöffen des Rittergerichts oder des kirchlichen Sendgerichts das Geschehen bestimmten. Die Höfe waren und sind es heute meist noch untereinander und mit dem Königshof durch ein verzweigtes unterirdisches System von Verteidigungsgängen miteinander verbunden. Hervorzuheben sind die ehemaligen Adelshäuser der Freiherrn von Knebel bzw. Hundt von Saulheim (ältestes Fachwerkhaus) sowie der Familien Knebel von Katzenelnbogen und Waldbott von Bassenheim, der Metternich'sche Hof (älteste Hofanlage), der Haxthäuser Hof (barockes Herrenhaus), Torbogen und Seitenflügel vom Schloss von der Leyen und das Dalberg-Herding'sche Schloss (in der Hauskapelle sehenswerte Wand- und Deckenmalereien von Jakob Götzenberger im nazarenischen Stil.

WIRTSCHAFT:
Nierstein ist erheblich geprägt vom Weinbau und mit 783 Hektar bestockter Rebfläche, davon 75,6 % Weißwein- und 24,4 % Rotweinsorten, nach Worms (1.490 Hektar) größte Weinbaugemeinde Rheinhessens und sechstgrößte Weinbaugemeinde in Rheinland-Pfalz. Zweitgrößter Wirtschaftszweig ist der Tourismus, neben zahlreichen Tagesbesuchern insbesondere ausgerichtet auf Wander- und Radtourismus. Die Gemeinde Nierstein-Schwabsburg zählt derzeit 7 Hotels und 24 Pensionen, viele davon in renovierten Winzerhöfen.

FREIZEIT UND KULINARISCHES:
Wingertsknorze, Fleischworscht, Worschtsupp und Rieslingsupp, Spundekäs und Handkäs mit Musik sind die bekanntesten Vertreter der regionalen Küche. Darüber hinaus bieten verschiedene Weingüter in ihren Straußwirtschaften regionsübergreifende Speisen an.

VERANSTALTUNGEN:

  • 1. Mai: 3-Türme-Weinwanderung
  • Anfang Mai: Maibaumfest
  • Mitte Mai: Weinfest und Kerb im Ortsteil Schwabsburg
  • Mitte Juni: Weinpräsentation im Weinberg Roter Hang
  • Anfang Juli: Internationales Kulturfest
  • Anfang August: Historisches Winzerfest
  • Anfang September: Niersteiner Kerb und Weinfest
  • Mitte September: Tage der offenen Winzerhöfe und Weinkeller.

 

GEOLOGIE UND KLEINE GESCHICHTE:
Um Nierstein treten Abschnitte des Perm (Rotliegend-Zeit) zu Tage, in denen 290 Millionen Jahre alte Tierfährten erkennbar sind. Oberhalb von Nierstein liegt eine als "Roter Hang" bezeichnete Steillage aus rotem Tonschiefer, die sich vom nördlichen Nackenheim bis zum westlichen Schwabsburg hin erstreckt.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Nierstein im Jahre 742. Anlass war die Schenkung eines Weinberges an das Kloster Lorsch durch den fränkischen König Karlmann. Die hierbei erwähnte Glöck gilt als älteste namentlich bekannte Weinbergslage in Deutschland. 1451 werden Weingärten der Grafen von Katzenelnbogen in der Walpe erwähnt.

Oppenheim

Wappen Oppenheim
(Quelle: Wikipedia)

MIKRO- MAKROUMGEBUNG

Lage und Infrastruktur
Oppenheim ist eine historische Kleinstadt am Oberrhein (Rheinhessen), zwischen Mainz und Worms gelegen. Sie liegt im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz und gehört zur Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim.
Bekannt ist Oppenheim als Stadt des Weines, Sitz des Deutschen Weinbaumuseums und im Besonderen durch die Weine der Groß-Lage Oppenheimer Krötenbrunnen.
Sehenswert sind die Katharinenkirche mit ihren Glasgemälden (Oppenheimer Rose) der herausragendste gotische Sakralbau am Rhein zwischen Köln und Straßburg, die Ruine Landskron (schöner Blick in die Rheinebene, auch die anderen Oppenheimer Sakralbauten, Festspiele und andere kulturelle Veranstaltungen), die Altstadt mit Marktplatz, Rathaus von 1621 (davor eine Säule aus dem Saal der Burg Landskron, die angeblich aus der Ingelheimer Kaiserpfalz stammt) und ehemaliger Stadtbefestigung (Gautor, Rheintorpforte, Uhrturm, Stadtmauerreste) sowie einzigartige Museen (Deutsches Weinbaumuseum, Stadtmuseum).
Außergewöhnlich ist das Oppenheimer Kellerlabyrinth unter der Altstadt. Auf wechselnden Höhenlagen verbinden unterirdische Gänge, Treppen und Räume die Häuser und Anlagen miteinander. Im Altstadtkern, rund um das Rathaus, sind insgesamt ca. 650 Meter Kellergänge touristisch erschlossen und weitgehend historisch erhalten. Es wird vermutet, dass damit erst etwa 3 Prozent der gesamten Kellerflächen touristisch erschlossen sind. Der genaue Umfang der unterirdischen Gänge ist trotz umfangreicher Untersuchungen im Auftrag der Stadt noch immer nicht endgültig bekannt, beträgt aber mindestens 40 km.
Zwischen August und Oktober finden jährlich die Oppenheimer Theaterfestspiele im Kulturkeller der Stadt und auf der Burgruine Landskron statt.
Neben drei Kindertageseinrichtungen bzw. Kindergärten gibt es eine Grundschule und in Oppenheim das Gymnasium zu St. Katharinen, die Berufsfachschule für Weinbau und Agrarwissentschaften, die Matthäus-Merian-Hauptschule sowie die Landskronschule als Förderschule.

Undenheim

Wappen Undenheim
(Quelle: Wikipedia)

MIKRO- UND MAKROUMGEBUNG:
Undenheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim an. Nachbargemeinden sind Bechtolsheim, Gabsheim, Friesenheim, Köngernheim und Schornsheim.

SEHENSWÜRDIGKEITEN:
Undenheim wurde 2003 zum "schönsten Dorf Rheinhessens" gewählt.