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Immobilien aus dieser Region

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Städte des Main-Taunus-Kreis

Wappen Main-Taunus-Kreis
(Quelle: Wikipedia)

Die Region ist ganz eng mit Frankfurt verbunden, geographisch und wirtschaftlich.
Eschborn ist ein riesiger Bürostandort für Frankfurter Firmen geworden. Trotzdem pendeln die meisten Bewohner zur Arbeit nach Frankfurt oder Wiesbaden.

Unser Tipp:
Wandeln Sie doch einmal auf den Spuren der Krimi-Helden von Nele Neuhaus …

Bad Soden

Wappen Bad Soden
(Quelle: Wikipedia)

MIKRO- UND MAKROUMGEBUNG:
Die Stadt Bad Soden (ca. 22.000 Einwohner, Stand: 2010) am Taunus ist eine Stadt im Main-Taunus-Kreis in Hessen und liegt an den Südhängen des Taunus, 15 km nordwestlich von Frankfurt am Main und 20 km nordöstlich von Wiesbaden. Durch die Stadt fließen zwei Bäche. Der Sulzbach durchfließt das Stadtzentrum sowie den Quellenpark. Beim zweiten handelt es sich um den Waldbach, welcher durch den Ortsteil Neuenhain fließt und später den Schwalbach bildet. Bad Soden grenzt im Norden an die Stadt Königstein im Taunus (Hochtaunuskreis), im Osten an die Stadt Schwalbach am Taunus und die Gemeinde Sulzbach (Taunus), im Süden an die Gemeinde Liederbach am Taunus sowie im Westen an die Stadt Kelkheim (Taunus).

STADTTEILE:
Altenhain, Bad Soden und Neuenhain.

VERKEHRSANBINGUNGEN:
Der öffentliche Nahverkehr in Bad Soden wird im Auftrag und zu den Tarifen des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) betrieben. Vom Kopfbahnhof Bad Soden bestehen mit der Regionalbahnlinie RB 13 Verbindungen nach Süden über Sulzbach und Sossenheim nach Frankfurt-Höchst sowie mit der S-Bahn nach Osten über Schwalbach, Eschborn (Limesbahn, Kronberger Bahn) und Frankfurt Hauptbahnhof nach Langen und zum Hauptbahnhof Darmstadt. Mit dem Bus bestehen Verbindungen nach Frankfurt-Höchst (Linie 253), Königstein (Linien 253, 803 und 811), zum Main-Taunus-Zentrum (Linie 253 und 803), nach Eschborn (Linien 810, 812 und 813) und Hofheim am Taunus (Linie 812).
Südlich des Ortes verläuft die A 66, westlich die vierspurig ausgebaute B 8, über die L 3014 in Ost-West-Richtung und die L 3266 in Nord-Süd-Richtung ist die Ortsmitte zu erreichen. Der nächste Flughafen ist der Flughafen Frankfurt am Main.

SCHULEN:

  • Grundschulen [Bearbeiten]Theodor-Heuss-Schule (Bad Soden)
  • Drei-Linden-Schule (Neuenhain)
  • Grundschule Altenhain (Altenhain).

 

WIRTSCHAFT:
Seit September 2011 hat die Messer Group ihren Hauptsitz in der Innenstadt direkt zwischen alten und neuen Kurpark. Die Messer Group gehört zu den größten Industriegasspezialisten weltweit.

KLEINE GESCHICHTE:
In Bad Soden findet man an vielen Stellen Quellen darunter viele Warm- und Salzquellen. Dies war auch zu Zeiten der Römer so. Man geht davon aus, dass schon die Römer in den warmen Quellen in Soden badeten und teilweise Salz damit gewannen. Im Jahr 1434 erhob Kaiser Sigismund Soden und Sulzbach und die Dörfer Sennfeld und Gochsheim (bei Schweinfurt) zu Reichsdörfern. Als freies Reichsdorf war es bis 1803 keiner unmittelbaren Landesherrschaft unterstellt. Seit 1806 gehörte Soden zum Herzogtum Nassau. In der Mitte des 19. Jahrhunderts war Soden bereits ein internationaler Kurort mit prominenten Gästen aus ganz Europa. Berühmte Besucher und Kurgäste im 19. Jahrhundert waren zum Beispiel Herzogin Pauline von Nassau (1844), August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1844), Felix Mendelssohn Bartholdy (1844/1845), Victoire von Sachsen-Coburg-Saalfeld - Mutter der britischen Königin Victoria (1847), Otto von Bismarck und Johanna von Bismarck (1856), Friedrich Stoltze (1860), Richard Wagner (1860), Kaiser Wilhelm I. (1861). Um die große Anzahl von Kurgästen unterbringen zu können, entstanden Mitte des 19. Jahrhunderts zahlreiche Kurvillen und Kurhotels. Im Dezember 1918 besetzten die Franzosen den gesamten Raum Mainz. Dazu zählten auch Bad Soden, Neuenhain und Altenhain. Alle Personen über zwölf Jahre mußten zu dieser Zeit einen mehrsprachigen Personalausweis mit sich führen und der gesamte Schriftverkehr musste auf Deutsch und Französisch abgefasst werden. Seit 1922 darf sich Soden "Bad" nennen.

Eppstein

Wappen Eppstein
(Quelle: Wikipedia)

VERKEHR:
Eppstein hat S-Bahn-Anbindung nach Frankfurt (S2 Richtung Frankfurt bzw. Dietzenbach und Niedernhausen bzw. Limburg, Main-Lahn-Bahn) und liegt ca. 3 km von der A 3 entfernt. Durch Eppstein hindurch führt die Bundesstraße 455. Der Flughafen Frankfurt/Main ist ca. 20 km vom Stadtzentrum Eppsteins entfernt. Nach Hofheim gelangen Sie in ca. 8 Fahrminuten, nach Wiesbaden gelangen in ca. 20 Fahrminuten.

BILDUNG:
In Eppstein gibt es neben verschiedenen Kindertagesstätten zwei Grundschulen und eine Gesamtschule. Außerdem ist hier die Sparkassenakademie Hessen-Thüringen ansässig. Des Weiteren bieten die Musikschule Eppstein-Rossert und der Musikverein Eppstein e. V. musikalische Schulung an diversen Instrumenten.

KULTUR UND SEHENSWÜRDIGKEITEN:

  • Die Ruine der Burg Eppstein prägt den Altstadtkern Eppsteins. Auf der Burg gibt es regelmäßige Veranstaltungen, zum Beispiel im Sommer die Burgfestspiele. Im Innenhof der Burg präsentieren dabei Schauspielgruppen Freilufttheater mit Werken bekannter Klassiker, aber auch Neuinszenierungen.
  • Vom 1894 errichteten Kaisertempel aus hat man einen lohnenden Blick über Eppstein bis hinauf nach Bremthal.
  • Zu Füßen der Burg inmitten der historischen Altstadt liegt die Talkirche. Sie beherbergt heute die evangelische Gemeinde der Stadtteile Alt-Eppstein und Vockenhausen.
  • Das hundertjährige Bahnhofsgebäude im Jugendstil wurde komplett renoviert und wird seither von der Stadt als Bürgerbüro genutzt. Es beherbergt außerdem ein Café.
  • Hinter dem Bahnhofsgebäude befindet sich der Neufville-Turm. Dieser steht über die Sommermonate an Wochenenden Besuchern als Ausflugslokal zur Verfügung. Von dort hat man einen schönen Blick auf die Burganlage.

Eschborn

Wappen Eschborn
(Quelle: Wikipedia)

MIKRO- UND MAKROUMGEBUNG:
Eschborn liegt im Rhein-Main-Gebiet am östlichen Rand des Main-Taunus-Kreises. Eschborn ist mit den Frankfurter Stadtteilen Sossenheim und Rödelheim benachbart und gehört zur Stadtregion Frankfurt. Die Frankfurter Innenstadt ist 7 km und der internationale Flughafen Frankfurt am Main ist 15 km entfernt. Zu Eschborn gehört der Stadtteil Niederhöchstadt, der im Norden an Eschborn angrenzt.
Eschborn grenzt im Norden an die Städte Kronberg im Taunus und Steinbach (Taunus) (beide Hochtaunuskreis), im Osten und Süden an die kreisfreie Stadt Frankfurt am Main sowie im Westen an die Stadt Schwalbach am Taunus (Main-Taunus-Kreis).

VERKEHRSANBINDUNGEN:
Die nächsten Autobahnanschlüsse zur A 66 und A 5 sind etwa 1,5 km entfernt, die S-Bahn-Linien S3 und S4 fahren durch Eschborn (Haltepunkte Eschborn Süd, Eschborn und Niederhöchstadt) und bieten eine Direktverbindung in die Frankfurter Innenstadt.

SCHULEN:
Hartmutschule (Grundschule), Süd-West-Schule, Westerbach-Schule (Grundschule), Heinrich-von-Kleist-Schule (weiterführende Schule mit gymnasialer Oberstufe).

ARBEITGEBER:
Eschborn bietet u.a. aufgrund seiner Nähe zu Frankfurt a.M. und seiner guten Erreichbarkeit zirka 30.000 Arbeitsplätze (Stand: 2011). Sie konzentrieren sich vor allem im Gewerbegebiet Süd sowie in den Groß- und Einzelhandelsunternehmen im Osten und Westen der Stadt. Knapp 90 Prozent sind im Dienstleistungsbereich angesiedelt, u. a. bei den Unternehmen Vodafone D2 (ehem. Arcor), Deutsche Bank, Deutsche Börse, VR LEASING, Siemens, Deutsche Telekom, Ernst & Young, IBM und Randstad Deutschland,

sowie bei folgenden Behörden und Verbänden:
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Bundesnetzagentur (vormals RegTP; Außenstelle Hessen), Bundesrechnungshof, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ, vormals GTZ), Hessische Gemeinschaftsunterkunft für ausländische Flüchtlinge (HGU; 15. Juni 1981 bis 1. April 2005), Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft (RKW), SSP Deutschland, TÜV Hessen, ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, ehemaliges Apothekerhaus mit Govi-Verlag und ZAPP und zahlreichen weitere Consulting-, Marketing- und Softwareunternehmen. Das Möbelunternehmen Mann Mobilia unterhält außerdem eine große Filiale in Eschborn. Eurest ist ein 1974 gegründeter Betreiber von Betriebsrestaurants.

KLEINE GESCHICHTE:
Eschborn gehörte als Reichslehen den Herren von Kronberg, bis diese 1704 ausstarben und ihre Herrschaft an Kurmainz fiel.
1389 fand die Schlacht bei Eschborn statt. Im Rahmen des Krieges des rheinischen Städtebundes gegen den Pfalzgrafen zog die Stadt Frankfurt gegen die Ritter von Kronberg zu Felde. Die Kronberger und ihre zu Hilfe geeilten Verbündeten (der Pfalzgraf und die Hanauer) siegten und nahmen zahlreiche Gefangene, unter anderem auch den Bürgermeister von Frankfurt, die sie erst gegen eine Zahlung von 73.000 Goldgulden Lösegeld freigaben. Bei einem Gefecht bei Höchst 1622 zwischen General Tilly und Christian von Braunschweig während des Dreißigjährigen Kriegs wurden die alte Burganlage und nahezu der gesamte Ort zerstört.
Durch den Frieden von Lunéville 1801 gelangte der Fürst von Nassau-Usingen in den Besitz der Herrschaft Kronberg, sodass Eschborn und Niederhöchstadt zum Herzogtum Nassau gehörten.

Flörsheim

Wappen Flörsheim
(Quelle: Wikipedia)

MIKRO- UND MAKROUMGEBUNG:
Flörsheim grenzt im Norden an die Stadt Hofheim am Taunus, im Osten an die Stadt Hattersheim am Main, im Süden an die Städte Raunheim und Rüsselsheim (beide Kreis Groß-Gerau) sowie im Westen an die Stadt Hochheim am Main.

STADTTEILE:
Die Stadt ist in die Stadtteile Stadtmitte (12.039 Einwohner), Weilbach (3815 Einwohner), Wicker (3526 Einwohner), Keramag/Falkenberg (713 Einwohner) unterteilt (Stand: 30. November 2008). Bad Weilbach ist ein Ortsteil des Stadtteiles Weilbach.

VERKEHRSANBINDUNGEN:

AUTO:
Flörsheim ist bei Weilbach an die A 66 angebunden (Mainz/Wiesbaden - Frankfurt - Hanau-Fulda). Über Rüsselsheim und Wallau besteht Anschluss an die A 3.

BAHN:
Der Flörsheimer Bahnhof (an der Taunus-Eisenbahn) wird von der S1 angefahren (Wiesbaden - Mainz-Kastel - Frankfurt -Rödermark-Ober-Roden). Das Gebäude von 1839 stammt vom Architekten Ignaz Opfermann. Es wurde mit Beginn der Taunusbahn errichtet und zählt zu den ältesten erhaltenen Bahnhöfen in Deutschland.

BUS:
809: Hochheim Bahnhof - Flörsheim Falkenberg - Flörsheim - Flörsheim Wicker - Flörsheim Weilbach - Hofheim Bahnhof
819: Flörsheim - Flörsheim Wicker - Flörsheim Weilbach - Flörsheim
AST 818: Flörsheim - Flörsheim Falkenberg
1: Flörsheim - Rüsselsheim

FREIZEIT UND VERANSTALTUNGEN:
Seit 1980 finden im vierten Quartal eines Kalenderjahres die Gallus-Konzerte statt, eine musikkulturelle Reihe, deren konzertante Aufführungen teilweise als Veranstaltungen des Hessischen Rundfunks geführt werden.
Jedes Jahr am letzten Montag im August feiert die Stadt den "Verlobten Tag". Dieser hat seinen Ursprung im Jahr 1666, als in Flörsheim die Pest wütete. Nachdem innerhalb kürzester Zeit mehr als 200 Einwohner gestorben waren und der kleinen Gemeinde die völlige Ausrottung drohte, beteten der Überlieferung nach die Überlebenden in höchster Not um Rettung. Als die Pest dann tatsächlich endete, gelobten die Flörsheimer zusammen mit dem Initiator Pfarrer Johannes Laurentius Münch eine Dankprozession zum Lobpreis des Allerhöchsten alljährlich durchzuführen. Dieses Gelöbnis wurde bisher strikt eingehalten.
Jeweils im Oktober findet jedes Jahr entlang des Mainufers die Flörsheimer "Kerb" statt. Diese Kirmesveranstaltung entstand aus dem Kirchweihfest der St. Gallus-Kirche. Seit den 1970er Jahren gibt es außerdem an einem Juli-Wochenende das "Flörsheimer Open Air", ein kleines Pop- und Rock-Musikfestival mit freiem Eintritt auf den Wiesen unter der Mainbrücke nach Rüsselsheim. Überregional bekannt ist der Flörsheimer "Fassenachtsumzug" mit zum Teil über 3.500 Teilnehmern.
Flörsheim zeichnet sich zudem durch seinen einmaligen Fastnachtsruf (Narrenruf) "Hall die Gail" aus. Der Ruf entstammt der frühen Zeit, als im Fastnachtszug noch viele Wagen mit Pferdegespannen fuhren. Wurden diese Pferde dann wegen der vielen schreienden und winkenden Menschen unruhig, rief man den Pferdelenkern des Öfteren die Aufforderung zu, ihre Pferde fest am Zügel zu halten.

Hattersheim

MIKRO- MAKROUMGEBUNG
Die Stadt Hattersheim beherbergt rd. 27.000 Einwohner und grenzt im Nordosten an die kreisfreie Stadt Frankfurt am Main, im Südosten an die Stadt Kelsterbach, im Südwesten an die Stadt Raunheim (beide Kreis Groß-Gerau) sowie im Westen an die Städte Flörsheim und Hofheim sowie die Gemeinde Kriftel.
Verkehrsanbindung: Im Nord-Westen an die A 66 (Hattersheim) und im Nord-Osten an die Flughafentangente B 40 (Hattersheim Ost), außerdem über eine S-Bahn-Station an der Linie S1 Rödermark-Ober Roden - Frankfurt - Wiesbaden.

Hochheim

Wappen Hochheim
(Quelle: Wikipedia)

INFRASTRUKTUR:
Hochheim am Main ist eine Stadt im Main-Taunus-Kreis im Land Hessen. Hochheim (ca. 17.000 Einwohner) grenzt im Norden an Hofheim am Taunus, im Osten an Flörsheim am Main, im Süden, getrennt durch den Main, an Rüsselsheim, Bischofsheim und Ginsheim-Gustavsburg (alle drei Kreis Groß-Gerau) sowie im Westen an die Stadtteile Mainz-Kostheim und Delkenheim der Landeshauptstadt Wiesbaden.

STADTTEILE:
Hochheim besteht aus der Kernstadt Hochheim, der um den Bahnhof am Mainufer angesiedelten Südstadt, die durch Weinberge von der Hochheimer Altstadt getrennt ist, dem Stadtteil Massenheim und dem Wiesbadener Kreuz.

WIRTSCHAFT:
Der Wirtschaftszweig, dem die Stadt ihre Bekanntheit in erster Linie verdankt, ist der Weinbau. Der Name der Stadt ist seit einem Besuch der britischen Königin Viktoria im Jahr 1845 im englischsprachigen Raum als Hock zum Synonym für Rheinwein im Allgemeinen und für Wein aus dem Rheingau im Besonderen geworden. Der Überlieferung nach soll sich wegen des guten Geschmacks der Hochheimer Weine und ihrer nahrhaften Eignung am britischen Hof das Sprichwort etabliert haben: A good Hock keeps off the doc!
Jährlich steht die Stadt Anfang November im Zeichen des Hochheimer Marktes, eines der größten Herbstmärkte in Deutschland. Er wird seit 1484 abgehalten. Am ersten Juliwochenende findet ein Weinfest in Hochheim statt, das über hunderttausend Besucher anlockt.
Das international bekannteste hier ansässige Unternehmen ist Tetra Pak, das hier seit 1965 den Sitz seiner Deutschland-Zentrale hat.

KLEINE STADTGESCHICHTE:
In Hochheim wurde ein keltisches Fürstengrab gefunden. Zur Römerzeit war das Gebiet bereits dicht besiedelt, und der Weinbau wurde eingeführt. Der Name Hochheim geht auf die hier im 4. und 5. Jahrhundert siedelnden Alemannen zurück, auf die die Franken folgten. Hochheim wurde 754 während des Todeszugs von Bonifatius erstmals erwähnt. Massenheim wurde erstmals 819 als Geschenk an das Kloster Fulda erwähnt. 1273 wurde das Dorf Hochheim vom Kölner Domkapitel an das Mainzer Domkapitel verkauft. Im Jahr 1484 verlieh Kaiser Friedrich III. das Recht, jährlich zwei Märkte abzuhalten. Beim Reichsdeputationshauptschluss fällt Hochheim 1803 an das Fürstentum Nassau-Usingen, das 1806 mit dem Fürstentum Nassau-Weilburg zum Herzogtum Nassau vereinigt wurde. Seit 1820 wird Hochheim als Stadt geführt, ohne dass sich die Verleihung der Stadtrechte urkundlich nachweisen lässt, und war Sitz eines herzoglich-nassauischen Amtes. 1866 wurde das Herzogtum Nassau von Preußen annektiert und gehörte zur Provinz Hessen-Nassau. Die nassauischen Ämter wurden zu Landkreisen zusammengefasst, und Hochheim gehörte zunächst zum Mainkreis und später zum Landkreis Wiesbaden. Bei dessen Auflösung im Jahr 1928 wurde die Stadt dem Main-Taunus-Kreis zugeordnet. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Hochheim mit der preußischen Provinz Nassau Teil des neu gegründeten Landes Hessen.

Hofheim

Wappen Hofheim
(Quelle: Wikipedia)

INFRASTRUKTUR:
Hofheim am Taunus ist die Kreisstadt des Main-Taunus-Kreis in Hessen mit ca. 38.000 Einwohnern. Hofheim liegt am Südrand des Taunus zwischen Wiesbaden und Frankfurt an den Autobahnen A 66 und A 3. Hofheim grenzt im Norden an die Städte Eppstein und Kelkheim (Taunus), im Osten an die kreisfreie Stadt Frankfurt am Main, die Gemeinde Kriftel und die Stadt Hattersheim am Main, im Süden an die Städte Flörsheim am Main und Hochheim am Main sowie im Westen an die kreisfreie Stadt Wiesbaden.

STADTTEILE:
Hofheim
Diedenbergen
Langenhain
Lorsbach
Marxheim
Wallau
Wildsachsen.

VERKEHR:
Hofheim mit seinen Stadtteilen liegt entlang der Autobahn A 66 (zwischen Wiesbaden und Frankfurt) und ist über fünf Auffahrten erschlossen. Außerdem liegen die Ortsteile Diedenbergen, Wallau und Wildsachsen noch an der A 3 (Köln-Würzburg).

ÖPNV:
In Hofheim und Lorsbach besteht eine direkte S-Bahn-Anbindung (Linie S2) von Niedernhausen über Hofheim und Frankfurt am Main nach Dietzenbach. Ebenfalls hält die Regionalbahn RB20 auf der Linie Limburg an der Lahn-Frankfurt am Main am Hofheimer Bahnhof. Somit sind in den Hauptverkehrszeiten sechs Fahrten pro Stunde zwischen Hofheim und Frankfurt möglich. Die Stadtteile von Hofheim sowie die angrenzenden Gemeinden sind durch zahlreiche Omnibusverbindungen und das Anrufsammeltaxi erreichbar.

SCHULEN:
In Hofheim gibt es mehrere Grundschulen (u. a. Taunusblickschule, Wilhelm-Busch-Schule, Pestalozzi-Schule), eine Montessorischule (bis Abitur), eine Grundschule mit Förderstufe (Heiligenstockschule),eine kooperative Gesamtschule mit Ganztagsschule (Gesamtschule Am Rosenberg), eine private Realschule Elisabethenschule, eine Berufliche Schule (Brühlwiesenschule mit vielen Schulformen, u. a. einem Beruflichen Gymnasium, Fachoberschule, Berufsfachschule und Berufsschulen) und ein Gymnasium (Main-Taunus-Schule), eine Volkshochschule, eine Stadtbücherei und ein Stadtmuseum.

FREIZEIT:
Das traditionell jährlich am 1. Mai stattfindende Radrennen Rund um den Henninger-Turm führt durch Hofheim. Am Dienstag nach Pfingsten ist das Stadtfest Wäldchestag Ziel für viele Besucher. Jeden Sommer finden in der Innenstadt der Kreisstadtsommer, der Kreisstadtlauf und im Stadtteil Langenhain das Bahai-Sommerfest statt. Der Hofheimer Gallusmarkt, ein Krammarkt mit Vergnügungsbereich, findet jedes Jahr im Oktober nach dem Gallustag statt. Weihnachtsmarkt.

Kelkheim

Wappen Kelkheim
(Quelle: Wikipedia)

ALLGEMEIN:
Kelkheim (28.460 Einwohner, Stand: 2011) liegt unmittelbar westlich von Frankfurt am Main. Weitere Nachbargemeinden sind Hofheim, Eppstein, Glashütten, Königstein, Bad Soden und Liederbach. Wichtige Nahziele sind neben Frankfurt am Main (10 km südöstlich), Wiesbaden (etwa 25 km) und Mainz (etwa 30 km). Das Stadtgebiet reicht von der Mainebene (etwa 122 m ü. NN) bis zum Taunuskamm, höchste Erhebung ist der Eichkopf mit 563 m ü. NN. Weitere nennenswerte Berge sind der Staufen (454 m ü. NN), der Rossert (516 m ü. NN) und der Atzelberg (506 m ü. NN).

STADTTEILE:
(Einwohnerzahlen, Stand: 2011)

  • Kelkheim 8.432 Kelkheim-Mitte, hervorgegangen aus dem früheren Dorf Kelkheim, ist heute die Innenstadt der Gesamtstadt.
  • Münster 7.044 Münster ist der südlichste Stadtteil. Hier befindet sich das Freibad, die Gesamtschule und das größte Gewerbegebiet der Stadt.
  • Hornau 4.109 Hornau hat einen vorbildlich sanierten alten Ortskern.
  • Fischbach 5.769 Fischbach ist vor allem ein Wohngebiet. Weithin bekannt sind die beiden Ausflugslokale Gimbacher Hof und Rettershof.
  • Ruppertshain 2.069 Ruppertshain ist vor allem durch den "Zauberberg" bekannt, der monumentale Klinikbau ist weithin sichtbar.
  • Eppenhain 1.037 Eppenhain liegt hoch in den Taunusbergen und ist nur über eine einzige Straße erreichbar.

 

VERKEHR:
Kelkheim besitzt drei Haltebahnhöfe auf der Frankfurt-Königsteiner Eisenbahn (FKE), eine S-Bahn-ähnliche Vorortbahn, die im 30-Minuten-Takt von Königstein über Kelkheim und Höchst zum Frankfurter Hauptbahnhof fährt. Die FKE betreibt im Frankfurter Westen zahlreiche Buslinien. Die Linie 804 des RMV bedient alle sechs Stadtteile. Außerdem fahren die Linien 263 und 815, sowie durch Ruppertshain zusätzlich die Linien 81 und 805 durch Kelkheim. Durch das Kelkheimer Stadtgebiet verlaufen die Bundesstraßen 8 (Frankfurt-Limburg), 455 (Wiesbaden-Bad Homburg) und 519 (Rüsselsheim-Königstein). Auf der Bundesautobahn 66 gibt es eine Abfahrt Kelkheim.

WIRTSCHAFT:
Kelkheim ist bekannt als Stadt der Möbel. Zahlreiche mittelständisch geprägte Familienunternehmen produzieren und verkaufen bis heute in Kelkheim Möbel, speziell qualitativ gehobene Einrichtungsgegenstände und Stilmöbel. Bekanntestes Produkt war und ist der Frankfurter Schrank. Des Weiteren sind in Kelkheim Unternehmen der Papierindustrie und des Werkzeugbaus sowie kleinere und größere Handwerksbetriebe ansässig.
Bedeutende Unternehmen: Autania Aktiengesellschaft für Industriebeteiligungen, Rothenberger Werkzeugbau GmbH.

Liederbach

Wappen Liederbach
(Quelle: Wikipedia)

ALLGEMEIN:
Liederbach grenzt im Norden an die Stadt Bad Soden am Taunus, im Osten an die Gemeinde Sulzbach (Taunus), im Süden an die kreisfreie Stadt Frankfurt am Main sowie im Westen an die Stadt Kelkheim (Taunus). Die Gemeinde besteht aus den beiden Ortsteilen Niederhofheim (westlich) und Oberliederbach (östlich). Das Landschaftsbild der Gemeinde ist von der so genannten Grünen Mitte geprägt, welche größtenteils aus bewirtschafteten Ackerflächen und dem großzügigem Bachlauf des Liederbachs besteht. Die Grüne Mitte entspricht etwa einem Sechstel der Gesamtfläche Liederbachs, und die Gemeinde ist um deren Bestand sehr bemüht.

VERKEHR:
Die Verkehrsanbindung ist sehr gut: Anschluss an der ÖPNV (Busse, Taunussbahn), die A66 mit der Anschlusstelle Main-Taunus-Zentrum, die B 8 Richtung Höchst bzw. Kelkheim und Königstein sowie mehrere Kreis-/Landesstraßen. Frankfurt erreichen Sie in wenigen Fahrminuten, Wiesbaden in 20 Fahrminuten.

BILDUNG:
In Liederbach sind die Grundschule "Liederbachschule", die "Hessen International School - the british school of Frankfurt" sowie mehrere Kindertagesstätten ansässig. Eine Vielzahl weitere Bildungseinrichtungen findet sich in den näheren umliegenden Städten wie z.B. Königstein oder Höchst.

Schwalbach

Wappen Schwalbach
(Quelle: Wikipedia)

ALLGEMEIN:
Schwalbach am Taunus ist eine Stadt im hessischen Main-Taunus-Kreis. Sie liegt im Vortaunus, unmittelbar an der westlichen Stadtgrenze von Frankfurt am Main. Schwalbach ist ein wichtiger Wohn- und Gewerbestandort im suburbanen Frankfurter Umland. Annähernd die Hälfte der Schwalbacher lebt in der Limesstadt, einer von 1962 bis 1973 errichteten Großwohnsiedlung.

GESCHICHTE:
Wie in den meisten anderen -bach-Orten der Umgebung erfolgte die eigentliche Dorfgründung in karolingischer Zeit. Die erste erhaltene Erwähnung eines villa Sualebach stammt aus einer Schenkungsunrkunde an das Kloster Lorsch aus dem Jahr 781.
1928 wurde die Gemeinde Schwalbach Teil des neu gegründeten Main-Taunus-Kreises mit Sitz in Höchst am Main.
Die Suburbanisierung führte nach dem Zweiten Weltkrieg im ganzen Vordertaunus zu einem weiteren, noch stärkeren Wachstum der Einwohnerzahlen. Dies geschah in Schwalbach in extremer Form durch den Bau der Limesstadt, der zweitgrößten Großwohnsiedlung im Rhein-Main-Gebiet. Zum Zeitpunkt des Baubeginns hatte Schwalbach rund 4000 Einwohner, die neue Siedlung war für 10.000 Menschen konzipiert.
Die Limesstadt machte aus der kleinen Vortaunusgemeinde eine moderne Vorstadt am Rande der Metropole. 1970 eröffnete die Limesbahn, im selben Jahr (9. Mai) erfolgte die Verleihung der Stadtrechte. Während der hessischen Gebietsreform 1972 bis 1977 konnte das stark angewachsene Schwalbach seine Eigenständigkeit erhalten. 1978 erhielt die Stadt Anschluss an das neue Frankfurter S-Bahnnetz. Seit den 90er-Jahren entwickelte sich der Wohnvorort auch zu einem wichtigen Gewerbestandort, vor allem als Deutschlandsitz ausländischer Großkonzerne.

VERKEHR:
Die geringe Entfernung und die Verkehrsverbindungen ermöglichen es, die Frankfurter Stadtmitte in kurzer Zeit zu erreichen.
Eine vierspurige Schnellstraße verbindet Schwalbach und Eschborn mit dem Nordwestkreuz Frankfurt, dem Knoten der Autobahnen A 5 und A 66. Das Frankfurter Kreuz ist nur 15 Minuten entfernt. Zum Flughafen Frankfurt am Main gelangt man mit dem Auto in 20 Minuten, mit der S-Bahn ist man 45 Minuten unterwegs. Seit der Eröffnung der Limesbahn 1970 ist Schwalbach an das S-Bahn-Netz des RMV angeschlossen. Es gibt nunmehr zwei Bahnhöfe: Der Bahnhof Schwalbach (Taunus) Limes liegt unterirdisch unter dem Marktplatz der Limesstadt. Am 31. Oktober 2008 wurde zudem die Station Schwalbach Nord in Betrieb genommen, die das Gewerbegebiet Kronberger Hang erschließt. Die Linien der Busse 810, 811 und 812 verbinden Schwalbach am Taunus mit den Nachbarstädten im Main-Taunus- und Hochtaunuskreis.

SCHULEN:

  • In Schwalbach gibt es vier allgemeinbildende Schulen:
  • Georg-Kerschensteiner-Schule (Grundschule)
  • Geschwister-Scholl-Schule (Grundschule)
  • Friedrich-Ebert-Schule (Integrierte Gesamtschule)
  • Albert-Einstein-Schule (Gymnasium)
  • Beide Grundschulen besitzen ein Schulkinderhaus, das als Betreuungsmodell gerne von berufstätigen Eltern genutzt wird.

 

WIRTSCHAFT:
Schwalbach ist ein bedeutender Gewerbestandort. Nicht zuletzt angeregt durch den Erfolg der Nachbargemeinde Eschborn, die mehr Arbeitsplätze als Einwohner zählt, konnte sich auch Schwalbach als suburbaner Standort im attraktiven Frankfurter Westen etablieren. Mehrere Deutschland- oder Europazentralen ausländischer Unternehmen haben ihren Sitz in Schwalbach.
Zuletzt übten 76 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Schwalbach am Taunus Dienstleistungstätigkeiten aus.
Die meisten größeren Schwalbacher Unternehmen haben ihren Sitz in einem der beiden Gewerbegebiete. Ein drittes ist derzeit in der Entwicklung. Das Gewerbegebiet West liegt an der Stadtgrenze zu Sulzbach, an der Sulzbacher Straße. Das Gewerbegebiet Nord Am Kronberger Hang befindet sich an der Stadtgrenze zu Kronberg und Eschborn-Niederhöchstadt.
Für die wirtschaftliche Zukunft von Schwalbach ist das 50 Hektar große Gewerbegebiet Camp Phönix Park an der Bundesautobahn 66 sehr wichtig. Es handelt sich um ein interkommunales Gewerbegebiet, das von den Städten Schwalbach und Eschborn gemeinsam entwickelt wurde.