search button

Regionen

Immobilien aus dieser Region

Hochwertiges Architektenhaus in split-level Bauweise mit ELW für Individualisten. (15579)
Mittenaar
€ 375.000
Kapitalanlage: Saniertes Baudenkmal. (15541)
Herborn
€ 179.000
Schönes Fachwerk-Wohnhaus mit kleinem Garten im historischen Stadtkern. (15544.)
Herborn
€ 329.000
Modernisiertes Mehrfamilienhaus für Investoren. (15325)
Herborn
€ 400.000
Stadtwohnung in stilvollem Wohngebäude mit grossem Garten (9562)
Wetzlar
€ 107.000
Hofreite mit Ausbauhaus im Ortskern. (5060.)
Waldsolms
€ 149.000
Denkmalgeschütztes Fachwerkhaus zum Ausbau (5061.)
Waldsolms
€ 69.000
Einfamilienwohnhaus mit Hof und Scheune. (5062.)
Waldsolms
€ 89.000
Hofreite mit stilvollem, kleinen Sichtfachwerk-Einfamilienhaus! (5063)
Waldsolms
€ 124.000
Einfamilienhaus in schöner Aussichtslage (15631)
Solms
€ 215.000
Komfortables EFH mit vielen Optionen! (5065)
Waldsolms
€ 299.000
Doppelpack: Zwei EFH mit Hof und Nebengebäude für grosse Familien (15640)
Braunfels
€ 189.000
Für Romantiker: Fachwerkhaus mit Hof und Scheune (5063.)
Waldsolms
€ 124.000
Historisches Stadthaus als Renditeobjekt (15593)
Dillenburg
€ 690.000
Fachwerk-Wohnhaus mit ausgebauter Hobby-Scheune (15642)
Braunfels
€ 149.000
Grosses Wohnhaus mit Garten. (WW0017)
Mengerskirchen*
€ 199.000
<< Erste < Vorherige 1 Nächste > Letzte >>


Städte des Lahn-Dill-Kreis

Wappen Lahn-Dill-Kreis Wappen
(Quelle: Wikipedia)

Gut 2 ½ Jahre gab es mal die Städte Wetzlar, jetzt Verwaltungssitz des Lahn-Dill-Kreises, und Gießen nicht mehr: 1977 hatte man beide zu einer Großstadt „Lahn“ zusammengeschlossen. Der Bürgerwille hat jedoch schließlich gesiegt …

Die große Geschichte früherer Tage spiegelt sich in den Altstadtbauten, Schlössern und Burgen der gesamten Region wider.

Unser Tipp: Nach einem Sightseeing-Ausflug z.B. durch die Altstadt und den Dom zu Wetzlar empfiehlt sich an schönen Tagen ein Besuch der Krombachtalsperre.

Aßlar

Wappen Aßlar
(Quelle: Wikipedia)

LAGE:
Kleiner romantisch gelegener Teilort von Aßlar. Alle Handwerker am Ort. Reiterhof, Islandponyfarm, kleiner See (5 km), DSL, Sat., 50 m zur Bushaltestelle. In Aßlar befinden sich sämtliche Einkaufsmöglichkeiten. Supermärkte in Ehringshausen.
Aßlar liegt am Tal der Dill, die im benachbarten Wetzlar in die Lahn mündet. Die Kernstadt und der Stadtteil Werdorf liegen in der Talsohle des Dilltales, eines Muldentales. Die übrigen Stadtteile liegen entweder im Lemptal (Oberlemp, Bermoll) oder auf Erhebungen des Lahn-Dill-Berglandes (Berghausen, Bechlingen).

INFRASTUKTUR:
Aßlar ist über die A 480 (AS Wetzlar-Nord/Aßlar) an die A 45 angeschlossen. Weiterhin ist Aßlar über die B 277 aus Richtung Wetzlar/Dillenburg gut zu erreichen. Aßlar liegt an der Dillstrecke und verfügt über einen Bahnhof und einen Haltepunkt im Stadtteil Werdorf. Auch befindet sich in Aßlar ein Segelflugplatz.

ENTFERNUNGEN:

  • 30 km nach Marburg.
  • 30 km nach Giessen.
  • 40 km nach Bad Nauheim.
  • 80 km nach Frankfurt,

 

SCHULEN:
Die Stadt Aßlar besitzt drei allgemeinbildende Schulen in ihrem Gebiet. Von der ersten bis zur vierten Jahrgangsstufe:

  • Grundschule Aßlar
  • Grundschule Werdorf

Von der fünften bis zur zehnten Jahrgangsstufe:

  • Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar.

 

FREIZEIT:
Die Palette der Freizeitgestaltung reicht über zirka 80 Vereine mit kulturellen und sportlichen Angeboten bis hin zu Grillplätzen und Wanderwegen. Ein Thermalsolebad, die Laguna Aßlar, das in Mittelhessen so nicht noch einmal zu finden ist, eine Stadthalle und Dorfgemeinschaftshäuser sind in den meisten Stadtteilen der Stadt Aßlar ebenfalls zu finden.

UNTERNEHMEN:
Aßlar ist Unternehmenssitz des börsennotierten Vakuumtechnologieherstellers Pfeiffer Vacuum mit 700 Mitarbeitern weltweit.
Auch durch die Lage im weiteren Einzugsbereich des Rhein-Main-Gebiets, ist Aßlar ein attraktiver Standort. Zu nennen wären hier vor allem noch PVA TePla als Hersteller von Kristallzuchtanlagen, der Solarsystemanbieter und Modulhersteller FiveStarEnergy, BEDEA Berkehoff und Drebes (Drahterzeugnisse), die Großbäckerei Moos, Howeld Schweißtechnik, Buderus Schleiftechnik sowie im Ortsteil Berghausen die Seil- und Netzfabrik Manfred Huck GmbH.

Braunfels

Wappen Braunfels
(Quelle: Wikipedia)

MIKRO- UND MAKROUMGEBUNG:
Der Luftkurort Braunfels liegt im östlichen Hintertaunus auf einer Höhe von etwa 240 Metern, 2 km südlich dem Lahntal, 10 km westlich der Stadt Wetzlar.
Braunfels grenzt im Nordwesten an die Stadt Leun, im Norden an die Stadt Solms, im Osten an die Gemeinde Schöffengrund, im Südosten an die Gemeinde Waldsolms (alle im Lahn-Dill-Kreis), im Süden an die Gemeinde Weilmünster sowie im Westen an die Stadt Weilburg und die Gemeinde Löhnberg (alle drei im Landkreis Limburg-Weilburg).
Die Stadt Braunfels gliedert sich in sechs Stadtteile. Neben der Kernstadt (6016) sind dies nordwestlich Tiefenbach (1116) sowie Bonbaden (1511) und Neukirchen (606) südöstlich. Im Süden liegen Philippstein (994) und Altenkirchen (788) (Einwohnerzahlen jeweils in Klammern, Stand 31. Dezember 2009).

GESCHICHTE:
Stadt und Schloss Braunfels wurden 1246 erstmals erwähnt. Möglicherweise auch 1245, dies ist auf dem Original der Urkunde nicht eindeutig zu erkennen.
Schloss Braunfels, aus einer im 13. Jahrhundert gegen die Grafen von Nassau errichteten Trutzburg hervorgegangen, diente ab ca. 1260 als Wohnburg der Solmser Linie Solms-Braunfels. Nach der Zerstörung der Burg Solms durch den Rheinischen Städtebund 1384 wurde die Burg Braunfels neuer Stammsitz der Grafen von Solms. In der mehr als 750-jährigen Baugeschichte der ehemaligen Burg fanden zahlreiche Umbauten statt. Im Stadtwappen ist das Wappentier der Grafen von Solms steigender Löwe in den Farben Blau und Gelb erhalten.
Unterhalb der Burg entstanden im 13. und 14. Jahrhundert drei Talsiedlungen, die sich, wehrhaft befestigt, als eine Art Vorburg um die Kernburg herum gruppierten. Tal und Vordertal lagen im Süden innerhalb der Stadtmauern, Hintertal im Norden und Osten außerhalb der Mauern.
Stadtrecht besitzt Braunfels seit 1607. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Braunfels fünfmal von feindlichen Truppen besetzt. Die Bevölkerung dezimierte sich durch Hungersnöte und Pest um 50 %. Am Ende setzte die Reformation sich in Braunfels wie in der gesamten Lahn- und Dillgegend durch.

BESONDERE VERANSTALTUNG:
Die mittelalterlichen Ritterspiele Spektakulum gibt es alle zwei Jahre an einem Sommerwochenende seit 1994 (mit Unterbrechungen); sie werden vom lokalen Aktionsring Braunfels e. V. organisiert und fanden 2007 zum 8. Mal statt. Organisierte Kampfspiele, Darbietungen von Gauklern und Akrobaten, Schaustellern und sonstigem "fahrenden Volk" und Festumzüge in historischen Kostümen ziehen an den beiden Tagen zahlreiche Touristen an. Dabei verwandelt sich der gesamte Kurpark in ein großes Ritterlager.

Breitscheid

Wappen Breitscheid
(Quelle: Wikipedia)

ALLGEMEIN:
Breitscheid liegt in 266 bis 614 Meter Höhe am Osthang des Westerwaldes am Dreiländereck Hessen - Rheinland-Pfalz - Nordrhein-Westfalen. Es grenzt im Norden an die Gemeinde Burbach (Kreis Siegen-Wittgenstein in Nordrhein-Westfalen), die Städte Haiger und Dillenburg, im Osten an die Stadt Herborn, im Süden an die Gemeinde Driedorf (alle im Lahn-Dill-Kreis) sowie im Westen an die Gemeinden Willingen und Liebenscheid (beide im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz).
Die Gemeinde besteht neben dem Hauptort Breitscheid aus den Ortsteilen Medenbach, Erdbach, Gusternhain und Rabenscheid.

VERKEHR:
Die Bundesstraße 255 berührt das südliche Gemeindegebiet. Ferner verlaufen die Landesstraßen 3042, 3044 und 3391 sowie zahlreiche Kreisstraßen durch die Gemeinde. Die beiden Autobahn-Anschlussstellen Herborn und Haiger-Burbach an der Bundesautobahn 45 liegen von der Kerngemeinde je ca. 10 km entfernt.
Der Flugplatz Breitscheid ist auch überörtlich durch seine alle zwei Jahre stattfindenden Flugtage bekannt.

EINKAUFEN UND SCHULEN:
Im Ort sind ein Lebensmittelladen, Bäcker, Tankstelle, Gastronomie und ein Kindergarten vorhanden. Der 3 km entfernte Hauptort Breitscheid bietet eine komplette Infrastruktur mit allen Geschäften des täglichen Bedarfs, Schulen, Ärzten usw.

FREIZEIT:
In der Gemeinde Breitscheid gibt es viele Sportvereine, in denen man zum Beispiel Fußball, Tennis, Tischtennis oder Sportschießen betreiben kann. In der Kerngemeinde gibt es eine Sporthalle, in allen Ortsteilen Sportplätze. Im Sommer kann man auf dem Flugplatz Breitscheid Segel-, Motorflug- und Fallschirmsport sowie im Winter Ski-Langlauf betreiben.

Eschenburg

Wappen Eschenburg
(Quelle: Wikipedia)

MIKRO- MAKROUMGEBUNG
Herrliche Aussichtslage in Süd-Orientierung in die Täler, Berge und Wälder des Lahn-Dill-Berglands. In Laufnähe befinden sich Schulen (Grund-, Haupt-, Real- und Gynasialer Zweig), Kindergärten, Sportplatz, Hallenbad, Gemeindeverwaltung, Ärzte, Aüpotheke, Sporthallen, Tennisplätze, Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie, etc.
Im näheren Umfeld befinden sich zahlreiche grosse Unternehmen / Arbeitgeber.

MIKRO- UND MAKROUMGEBUNG:
Eschenburg (ca. 11000 Einwohner) grenzt im Norden an die Gemeinden Dietzhölztal (Lahn-Dill-Kreis) und Breidenbach, im Osten an die Gemeinden Steffenberg und Angelburg (alle drei im Landkreis Marburg-Biedenkopf), im Süden an die Gemeinde Siegbach, im Südwesten an die Stadt Dillenburg sowie im Westen an die Stadt Haiger (alle im Lahn-Dill-Kreis).

ORTSTEILE:
Zu Eschenburg gehören die Ortsteile Eibelshausen, das auch Verwaltungssitz ist, Eiershausen, Roth, Simmersbach, Wissenbach, Hirzenhain Ort und Hirzenhain Bahnhof. Eibelshausen mit ca. 4000 Einwohnern ist die größte unter den sechs Ortschaften. Sie übt die Mittelpunktfunktion im mittleren Dietzhölztal aus, ist Verwaltungssitz und Schulort der Haupt- und Realschule mit gymnasialem Zweig für zehn Dörfer der Gemeinden Eschenburg und Dietzhölztal.

SCHULEN:
Grundschulen in Eibelshausen, Wissenbach, Hirzenhain, Simmersbach und Eiershausen
Holderbergschule (Hauptschule, Realschule, Gymnasium) in Eibelshausen

WIRTSCHAFT:
Die größten in Eschenburg ansässigen Unternehmen sind:

  • Bosch Thermotechnik GmbH
  • Werk Eibelshausen
  • Rittal RGS Großschaltschränke GmbH,
  • Werk Wissenbach
  • Kettenbach Medical Dental GmbH,
  • Eibelshausen
  • Giebeler Kunststofftechnik,
  • Wissenbach
  • IVG Industrieverpackungen,
  • Wissenbach
  • Fritz WEG GmbH Technischer Großhandel,
  • Wissenbach
  • Reich GmbH Armaturen
  • Wissenbach

 

FREIZEIT UND KULTUR:
In Eschenburg gibt es viele Sportvereine, in denen man fast alle Disziplinen betreiben kann, vom Fußball, Handball über Leichtathletik bis zum Turnen, Gymnastik, Tennis etc.
Grillplätze und Freizeitanlagen sind in den Ortsteilen vorhanden. Waldlehrpfade, Wanderwege, Vogelschutz- und Landschaftsschutzgebiete laden zu Wanderungen ein. Das Heimatmuseum in Eibelshausen sowie der Kulturkreis Eschenburg-Dietzhölztal bieten Ausstellungen und ein Kulturprogramm.

Greifenstein

Wappen Greifenstein
(Quelle: Wikipedia)

MIKRO- UND MAKROUMGEBUNG:
Die Burg Greifenstein wurde im Jahre 1160 erstmals urkundlich erwähnt. Sie war namensgebend für die Gemeinde. Greifenstein ist eine Gemeinde im Lahn-Dill-Kreis und liegt im Bundesland Hessen. Greifenstein umfasst 67,43 km² am östlichen Abhang des Westerwaldes. Ihren Namen hat sie von der Burg im gleichnamigen Ortsteil. Dort befindet sich das Deutsche Glockenmuseum, das mit ca. 50 Glocken die Entwicklung des Glockengusses zeigt. Der Sitz der Verwaltung ist im Ortsteil Beilstein.
Greifenstein grenzt im Nordwesten an die Gemeinde Driedorf, im Norden an die Stadt Herborn und die Gemeinde Sinn, im Osten an die Gemeinde Ehringshausen, im Süden an die Stadt Leun (alle im Lahn-Dill-Kreis) und die Gemeinde Löhnberg sowie im Südwesten an die Gemeinde Mengerskirchen (beide im Landkreis Limburg-Weilburg).

VERKEHR:
Die Großgemeinde liegt im Städtedreieck von Wetzlar, Weilburg und Herborn. Die Autobahnanschlussstellen Ehringshausen, Wetzlar Ost und Herborn Süd an der A 45 können innerhalb von 10 bis 20 Minuten erreicht werden, ebenso die Bundesstraße 49. Alle Ortsteile sind an den Busverkehr angebunden.
Ab 1922 führte die Ulmbachtalbahn von der Lahntalbahn über die Leuner Ortsteile Stockhausen, Biskirchen und Bissenberg sowie die Greifensteiner Ortsteile Allendorf, Ulm und Holzhausen nach Beilstein.

GLIEDERUNG UND EINWOHNERZAHLEN (2009):
Allendorf 1.290, Arborn 594, Beilstein 1.571, Greifenstein 604, Holzhausen 927, Nenderoth 398, Odersberg 285, Rodenberg 216, Rodenroth 416, Ulm 707, d.h. insgesamt 7.008 Einwohner.

KINDERGÄRTEN UND SCHULEN:
Es gibt drei gemeindeeigene Kindergärten in Allendorf, Greifenstein und in Nenderoth, weiterhin zwei Grundschulen in Allendorf und Beilstein.

FREIZEIT:
In der Gemeinde stehen ca. 100 Kilometer ausgebaute Rad- und Wanderwege zur Verfügung. Ein Anziehungspunkt ist die Ulmtalsperre bei Holzhausen mit einem Campingplatz, einer Liegewiese und einem Badebereich. Der ungefähr 2,7 Kilometer lange Fußweg wird von Wanderern, Radfahrern, Inlineskatern und Nordicwalkern rege genutzt. Im Ortsteil Arborn befindet sich eine Wochenendhaussiedlung mit einem Freibad. Ein weiteres Freibad gibt es in Nenderoth, Skilifte in Greifenstein und Arborn. Seit 2002 steht in Allendorf das Outdoor-Center-Lahntal, ein Freizeit- und Erlebnispark.

FAUNA UND NATUR:
Mit 51,13 % Waldfläche hat die Gemeinde Greifenstein den größten Waldanteil der hessischen Gemeinden. Daraus resultieren hohe Einnahmen aus der Forstwirtschaft für den kommunalen Haushalt. Das Gemeindegebiet ist reich an Bodenschätzen, vor allem Basalt und Ton. Früher wurde auch Eisenerz gefördert.

Haiger

Wappen Haiger
(Quelle: Wikipedia)

MIKRO- MAKROUMGEBUNG
Einkaufsmöglichkeit mit Poststelle, Geldautomat, Kindergarten, Busverbindung, Bahnhof (Siegen-Frankfurt) sind fußläufig in 1-5 Minuten erreichbar.
Autobahnanschlussstellen A45: 5-10 Fahrminuten.

MIKRO- UND MAKROUMGEBUNG:
Haiger ist eine Stadt im nördlichen Teil des Lahn-Dill-Kreises. Die nächstgelegene Großstadt ist Siegen. Haiger liegt am östlichen Rand des Westerwalds bzw. an den südlichen Ausläufern des Rothaargebirges etwa 9 km nordöstlich des Dreiländerecks Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und ist zugleich die flächenmäßig größte, aber nach Einwohnerzahlen viertgrößte nach Wetzlar, Dillenburg, Herborn und nördlichste Stadt im Lahn-Dill-Kreis.

STADTGLIEDERUNG:
Zur Stadt gehören neben der Kernstadt Haiger die Stadtteile Sechshelden, Langenaubach, Flammersbach, Allendorf, Seelbach, Steinbach, Rodenbach, Fellerdilln, Dillbrecht, Offdilln, Weidelbach, Oberroßbach und Niederroßbach.

VERKEHRSANBINDUNG:
Haiger hat zwei Bahnhöfe (Haiger und Haiger-Obertor), liegt an der Strecke Siegen - Gießen und ist Ausgangspunkt der Hellertalbahn nach Betzdorf, die als weitere Haltepunkte im Stadtgebiet Haiger-Obertor und den Ortsteil Allendorf bedient. Insgesamt stehen in Haiger über 1000 gebührenfreie Parkplätze zur Verfügung. Das Industriegebiet Kalteiche liegt direkt am Autobahnanschluss Haiger/Burbach an der A45 und in der Nähe vom Siegerlandflughafen (13 Km).

SCHULEN:
Budenbergschule (Förderschule),
Altenpflege Schule des Lahn-Dill-Kreises (Altenpflegeschule),
Grundschulen (Haiger, Sechshelden, Langenaubach, Allendorf, Dillbrecht, Roßbachtal),
Kindergarten, 3 in Haiger und 12 weitere in den Ortsteilen.
Die Johann-Textor-Schule ist die größte kooperative Gesamtschule im Lahn-Dill-Kreis, mit einem Gymnasialzug von Schuljahr 5 bis 10, einer Förderstufe in den Jahrgängen 5 und 6 sowie sich anschließender Realschule und Hauptschule.

UNTERNEHMEN:
Bekanntestes Unternehmen in Haiger ist Rittal (Hersteller von Schaltschränken).

Herborn

Wappen Herborn
(Quelle: Wikipedia)

MIKRO- UND MAKROUMGEBUNG:
Herborn hat über 20000 Einwohner und setzt sich aus der Kernstadt sowie den Stadtteilen Amdorf, Burg, Guntersdorf, Hirschberg, Hörbach, Merkenbach, Seelbach, Schönbach und Uckersdorf zusammen.

VERKEHRSANBINDUNG:
Am Bahnhof Herborn halten die Regionalexpress-Züge zwischen Aachen über Köln nach Frankfurt am Main und ein Flügelzug des Mittelhessen-Express, der zwischen Dillenburg und Frankfurt verkehrt. Am Bahnhof Herborn hält seit Dezember 2009 ein EuroCity-Zugpaar auf der Relation Siegen-Klagenfurt mit Kurswagen nach Zagreb.
Herborn ist über die Anschlussstellen Herborn-Süd und Herborn-West direkt an die Autobahn A 45 / (E 40/E 41) angebunden, die das Rhein-Main-Gebiet mit dem östlichen Ruhrgebiet verbindet. Im Stadtgebiet kreuzen sich die Bundesstraßen 277 (nach Wetzlar und Dillenburg) sowie 255 (nach Montabaur und Marburg).

WIRTSCHAFT:
In Herborn ist mit der Firma Rittal GmbH & Co. KG der größte Arbeitgeber der Region ansässig. Die Firma Sell GmbH Zodiac Aerospace Group ist weltbekannt durch den Bau von Flugzeugküchen. Ebenfalls ein großer Arbeitgeber ist der Gewerbepark Burger Eisenwerke mit ca. 30 auf dem Gelände angesiedelten Firmen.

ÖFFENTLICHE EINRICHTUNGEN:
Polizei (Schutzpolizei), Amtsgericht, Freiwillige Feuerwehr, Rettungswache und Notarztstandort (Rettungsdienst Eschenburg GmbH und DRK Dill GmbH), Vitos Herborn gGmbH (Zentrum für Soziale Psychiatrie), Staatliches Amt für Lebensmittelüberwachung, Tierschutz und Veterinärwesen, Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche, Gesundheitsamt des Lahn-Dill-Kreises.

KINDERBETREUUNG, SCHULEN:
9 Kindertagesstätten mit ca. 750 Kindergartenplätzen inkl. mehrere Krabbelstubenplätze für Kinder unter 3 Jahren. Der Hauptsitz der Diesterweg-Schule befindet sich in der Innenstadt. Die integrierte Förderstufe der Diesterweg-Grundschule wurde im Februar des Jahres 2009 in die Räumlichkeiten der Comenius-Schule verlegt und damit desintegriert. In den ehemaligen Räumlichkeiten der Förderstufe werden nun Schüler des Johanneum-Gymnasiums unterrichtet. Die Comenius Grund-, Haupt- und Realschule befindet sich in der Alsbach und der Hauptsitz des Johanneum-Gymnasiums befindet sich in der Au. Das Johanneum-Gymnasium gehört zu den größten Gymnasien Hessens (aufgrund der Schülerzahlen). Außerdem ist im Schloss von Herborn das (einzige) Theologische Seminar der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau beheimatet, ein (letzter) Ableger der untergegangenen Hohen Schule und Erbe der bedeutenden Bibliothek.

KULTUR UND SEHENSWÜRDIGKEITEN:
Städtisches Museum Herborn in der Hohen Schule, Heimatmuseum Herborn-Seelbach Alte Schule, Heimat- und Industriemuseum (Herd und Ofenmuseum) Burg, Heimatstube Hörbach. Das Rathaus wurde 1589 erbaut. Besonderheit des Herborner Rathauses ist der umlaufende Fries mit den Wappen Herborner Bürgerfamilien. Bis heute Sitz der gesamten Stadtverwaltung, des Stadtparlaments und der Räte. Die historische evangelische Stadtkirche (dokumentarische Ersterwähnung 1219). Die zahlreichen Fachwerkhäuser aus dem 15. bis 18. Jahrhundert (ältestes Haus Mühlgasse: 1445). Die verschiedenen Marktplätze: Buttermarkt, Kornmarkt, Holzmarkt. Der Marktbrunnen aus dem Jahre 1732. Der Paulshof (Corvin’sche Druckerei) Druckerei der Hohen Schule. Die Hohe Schule (mit dem Heimatmuseum) gegründet 1584 (Ursprungsbau als Altes Rathaus, 1324 Ersterwähnung). Die Reste der Stadtmauer mit den Türmen: Steinerne Pforte (Erstes Stadttor, vermutlich ca. 1251), Dillturm, Leonhardsturm mit Neuer Pforte, Hexenturm, als einziger Herborner Turm in Privateigentum (Eigentümer Jan Richter), Bürgerturm, Speckturm mit Wassertor. Hainturm (zur Hälfte abgebrochen). Das Schloss Herborn, Ersterwähnung 1350, heute Sitz des Theologischen Seminars der Ev. Kirche Hessen-Nassaus.

VERANSTALTUNGEN:
Rock im Stadtpark (Pfingstsamstag), Erdbeersonntag (1. Sonntag im Juni), Weinfest (1. Wochenende im Juli)
Sommerfest (letzter Samstag im Juli), Kinderspektakel im Stadtpark (August), Kartoffelsonntag (1. Sonntag im September), Martinimarkt (November), Ponyfest in Herborn/Schönbach (Mai/Juni).

KLEINE GESCHICHTE:
Herborn wurde 1048 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt 1251 auf Betreiben der Grafen Walram II. und Otto I. von Nassau die Stadtrechte. 1584 erhielt Herborn die Hohe Schule = Academia Nassauensis, eine Gründung Johanns VI. von Nassau-Dillenburg, eines jüngeren Bruders Wilhelms von Oranien und Namensgebers des heutigen Gymnasiums Johanneum. Diese später reformierte universitätsähnliche kleinste deutsche Hochschule war mit vier Fakultäten ausgestattet und hatte nie mehr als 100 Studenten. 1626 verlor die Stadt durch ein Feuer, das durch einen Unfall bei der Einquartierung von Soldaten entstand, 214 Häuser. Wenig später erlebten Herborn und Umgebung eine Welle von Hexenprozessen.

Hüttenberg

Wappen Hüttenberg
(Quelle: Wikipedia)

MIKRO-/MAKROGEOGRAPHISCHE LAGE:
Die Gemeinde Hüttenberg liegt zwischen Wetzlar, Butzbach und Gießen südlich der Lahn.
Hüttenberg grenzt im Westen an die Gemeinde Schöffengrund, im Norden an die Stadt Wetzlar (beide Lahn-Dill-Kreis) und Stadt Gießen, im Nordosten an die Stadt Linden sowie im Osten und Süden an die Gemeinde Langgöns (beide Landkreis Gießen).
Die Gemeinde besteht aus den sechs Ortsteilen Hüttenberg (zuvor Hochelheim und Hörnsheim), Rechtenbach, Reiskirchen, Vollnkirchen, Volpertshausen und Weidenhausen.

BILDUNG:
Hüttenberg ist Schulstandort für zwei Grundschulen und eine schulformunabhängige Gesamtschule mit Förderstufe und integrierter Jahrgangstufe.

Grundschule Hochelheim

Schulstraße 1
35625 Hüttenberg
Tel.: 06403/3453
Fax: 06403/925360
E-Mail: poststelle(at)G.Hochelheim.schulverwaltung.hessen.de

Grundschule Rechtenbach

Weidenhäuser Str. 43
35625 Hüttenberg-Rechtenbach
Tel.: 06441/9776-0
Fax: 06641/9776-24
E-Mail: poststelle(at)G.Rechtenbach.schulverwaltung.hessen.de

Gesamtschule Schwingbach

Weidenhäuser Str. 43
35625 Hüttenberg-Rechtenbach
Tel.: 06441/9777-0
Fax: 06441/9777-26
E-Mail: lfv-schwingbachschule(at)gmx.de
Homepage: www.gs-schwingbach.de

Mittenaar

Wappen Mittenaar
(Quelle: Wikipedia)

MIKRO- UND MAKROUMGEBUNG:
Mittenaar ist eine Gemeinde im Lahn-Dill-Kreis in Hessen im Naturraum des Gladenbacher Berglandes mit einem Waldanteil von über 50 % und über 5000 Einwohnern. Mittenaar grenzt im Norden an die Gemeinde Siegbach, im Nordosten an die Gemeinde Bischoffen, im Osten an die Gemeinde Hohenahr, im Südosten an die Stadt Aßlar, im Süden an die Gemeinde Ehringshausen, im Südwesten an die Gemeinde Sinn sowie im Westen an die Stadt Herborn (alle im Lahn-Dill-Kreis).

ORTSTEILE:
Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Ballersbach, Bellersdorf, Bicken (Sitz der Gemeindeverwaltung) und Offenbach.

WEITERE INFOS:
Hier wohnt man, wo andere Urlaub machen! Veranstaltungen, Hotels, Restaurants finden Sie unter www.mittenaar.de

Schöffengrund

Wappen Schöffengrund
(Quelle: Wikipedia)

MIKRO- UND MAKROUMGEBUNG:
Schöffengrund ist eine Gemeinde im Lahn-Dill-Kreis in Hessen. Schöffengrund liegt nur wenige Kilometer südlich von Wetzlar im Naturpark Hochtaunus. Schöffengrund grenzt im Norden an die Städte Solms und Wetzlar, im Osten an die Gemeinde Hüttenberg (alle drei im Lahn-Dill-Kreis), im Südosten an die Gemeinde Langgöns (Landkreis Gießen), im Süden an die Gemeinde Waldsolms sowie im Westen an die Stadt Braunfels (beide Lahn-Dill-Kreis).
Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Laufdorf, Niederquembach, Niederwetz, Oberquembach, Oberwetz und Schwalbach.
Einwohnerzahl: 6483

ENTFERNUNGEN:
Entfernung nach Wetzlar: 10 km
Entfernung nach Gießen: 22 km
Entfernung nach Siegen: 70 km
Entfernung nach Frankfurt: 60 km
Nächste Autobahnauffahrt: 10 km, Wetzlar
Nächster Flughafen: 60 km, Frankfurt
Nächster Flugplatz: 17 km, Lützellinden
Nächstes Postamt: in Wetzlar. Zweigstelle in Laufdorf
Nächstes Krankenhaus: 7 km, Braunfels
Nächste Universitätsklinik: 22 km, Gießen

Anzahl der örtl. Allgemeinärzte: 2

Kindergärten:
3 in Laufdorf, Niederwetz und Niederquembach, Plätze: 175

Kindertagesstätten:
1 in Schwalbach, Plätze: 75

Grund- und Hauptschulen:
Grundschule in Schöffengrund, Ortsteil Schwalbach, nächste Hauptschule in Wetzlar

Realschulen, Gymnasien:
nächste in Wetzlar

Gesamtschulen:
nächste in Wetzlar

Sonderschulen:
nächste in Wetzlar

Nächste Fach-, Technikerschule:
Weilburg

Nächste Universitäten/Fachhochschulen:
22 km, Gießen; 50 km, Marburg

Solms

Wappen Solms
(Quelle: Wikipedia)

MIKRO- UND MAKROUMGEBUNG:
Solms ist eine Stadt westlich von Wetzlar im Lahn-Dill-Kreis. Solms liegt direkt im Lahntal und ist eingebettet zwischen den Mittelgebirgsausläufern Taunus und Westerwald. Da die Lahn die geographische Grenze zwischen Taunus und Westerwald bildet, liegen Teile von Solms im Taunus, andere Teile im Westerwald. Solms grenzt im Norden an die Gemeinde Ehringshausen und die Stadt Aßlar, im Osten an die Stadt Wetzlar, im Süden an die Gemeinde Schöffengrund und die Stadt Braunfels, sowie im Westen an die Stadt Leun (alle im Lahn-Dill-Kreis).

STADTTEILE:
Albshausen, Burgsolms, Niederbiel, Oberbiel und Oberndorf.

VERKEHR:
Solms ist über die Bundesstraße 49 zu erreichen. Es existiert sowohl eine Anschlussstelle in Oberbiel, als auch eine für die restliche Stadt. An den Schienenverkehr ist die Stadt mit einem Bahnhof in Albshausen und einem Haltepunkt in Burgsolms (beide Lahntalbahn) angeschlossen.

WIRTSCHAFT:
Die Stadt ist Sitz der Firma Leica Camera AG mit derzeit rund 1.300 Beschäftigten weltweit. Unter anderem im Solmser Gewerbepark gibt es noch weitere Firmen aus der Metallverarbeitung, dem Maschinenbau, Baugewerbe sowie Handel.

KLEINE GESCHICHTE:
In Burgsolms stand die Stammburg des Grafen- und Fürstengeschlechts Solms. 1806 kam das Fürstentum Solms-Braunfels mit den Ämtern Braunfels und Greifenstein an das Herzogtum Nassau. Bereits 1815 wiederum an das Königreich Preußen.

Waldsolms

Wappen Waldsolms
(Quelle: Wikipedia)

MIKRO- UND MAKROUMGEBUNG:
Waldsolms ist eine Gemeinde im Lahn-Dill-Kreis in Hessen. Waldsolms liegt im Naturpark Hochtaunus zwischen Wetzlar und Usingen.
Waldsolms grenzt im Norden an die Stadt Braunfels und die Gemeinde Schöffengrund (beide im Lahn-Dill-Kreis), im Osten an die Gemeinde Langgöns (Landkreis Gießen), im Südosten an die Stadt Butzbach (Wetteraukreis), im Süden an die Gemeinde Grävenwiesbach (Hochtaunuskreis) sowie im Westen an die Gemeinde Weilmünster (Landkreis Limburg-Weilburg).
Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Brandoberndorf (Sitz der Gemeindeverwaltung), Griedelbach, Hasselborn, Kraftsolms, Kröffelbach und Weiperfelden.

VERKEHR:
Brandoberndorf ist seit 2000 Endpunkt der von der Hessischen Landesbahn GmbH als RMV-Linie 15 betriebenen Taunusbahn von Frankfurt (Main) Hauptbahnhof. Ein weiterer Haltepunkt an der Taunusbahn besteht im Ortsteil Hasselborn.

SCHULEN:
Lotte-Eckert-Schule: Grundschule in Brandoberndorf.
Weiterführende Schulen befinden sich in Braunfels, Wetzlar und Usingen.

Wetzlar

Wappen Wetzlar
(Quelle: Wikipedia)

MIKRO- UND MAKROUMGEBUNG:
Wetzlar liegt im Lahn-Dill-Gebiet in Mittelhessen. Die nächsten größeren Städte sind Gießen (lahnaufwärts, von Zentrum zu Zentrum etwa 12 km), Koblenz 80 km lahnabwärts, Limburg an der Lahn 40 km westlich, Siegen 50 km nordwestlich, Dillenburg 30 km nördlich, Marburg 40 km nordöstlich sowie Frankfurt am Main 60 km südlich.
Wetzlar und Gießen sind die beiden Kerne des mittelhessischen Ballungsgebiets mit etwa 200.000 Einwohnern. Nimmt man die nähere Umgebung mit hinzu, so leben hier ca. 320.000 Einwohner. Mit dem nahen Rhein-Main-Gebiet bestehen enge Verflechtungen. In den Tälern von Lahn (Osten und Westen) und Dill (Norden) grenzen dichtbebaute Nachbargemeinden an, die teilweise unmittelbar in Wetzlar übergehen. Die die Stadt im Nordwesten, Nordosten und Süden umgebenden Mittelgebirge sind waldreich und dünn besiedelt.
Wetzlar grenzt im Nordwesten an die Stadt Aßlar (Lahn-Dill-Kreis), im Norden und Nordosten an die Gemeinden Hohenahr (Lahn-Dill-Kreis) und Biebertal (Landkreis Gießen), im Osten an die Gemeinden Lahnau (Lahn-Dill-Kreis) und Heuchelheim sowie an die Stadt Gießen (beide Landkreis Gießen), im Süden an die Gemeinden Hüttenberg und Schöffengrund sowie im Westen an die Stadt Solms (alle Lahn-Dill-Kreis).

STADTGLIEDERUNG:
Wetzlar mit 51770 Einwohnern (Stand: 2010) ist unterteilt in die Stadtbezirke: Altstadt, Neustadt, Hauserberg, Büblingshausen, Sturzkopf, Stoppelberger Hohl, Nauborner Straße, Silhöfer Aue/Westend, Altenberger Straße, Dalheim, Dillfeld, Niedergirmes, Naunheim, Garbenheim, Münchholzhausen, Dutenhofen. Nauborn, Steindorf, Blasbach und Hermannstein.

SCHULEN:
In der Stadt werden alle wichtigen Schultypen angeboten, hauptsächlich jedoch Gesamtschulen (Klassen 5-10) und drei Oberstufenschulen (Klasse 11-13). Darunter befindet sich die Goetheschule, das mit über 1000 Schülern größte Oberstufengymnasium Hessens. Es gibt Gymnasien, Fachgymnasien, Berufsschulen mit Technikerausbildung, ein Hessenkolleg (Erwachsenenabitur), bis 2011 eine Zivildienstschule, eine Krankenpflegeschule, das Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der hessischen Handwerkskammern, eine Volkshochschule, Tanz-, Ballett-, Gesangs- und Musikschulen.

WIRTSCHAFT:
Der Buderus-Konzern wurde im Jahre 1731 gegründet und ist damit europaweit eines der ältesten noch existierenden (Groß-)Unternehmen. Als BBT Thermotechnik, inzwischen Bosch Thermotechnik, war Buderus jahrzehntelang der mit Abstand größte Arbeitgeber im mittelhessischen Raum mit weit mehr als 10.000 Beschäftigten allein in Wetzlar. Weitere in Wetzlar ansässige Unternehmen von Weltrang der optischen und feinmechanischen Industrie sind: Leitz (Leica), Hensoldt (Zeiss), Minox, Pfeiffer Vakuumtechnik (durch deren geänderten Kreiselkompass die Nutzung von Raketen für die Raumfahrt erst möglich wurde), Philips, Loh, Christian Kremp, Seibert, Hollmann, Leidolf und viele andere. Diese Unternehmen machten die Stadt zum heutigen Hochtechnologiestandort.

KULTUR, FREIZEIT UND EINKAUFEN:
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten befinden sich in der historischen Altstadt mit dem romanischen Dom, den Museen und den behutsam restaurierten Fachwerkhäusern. Die Altstadt zieht sich mit Gassen und kleinen Plätzen terrassenförmig zur Lahn und zur alten Lahnbrücke hinab. Stellenweise ist noch eine gut erhaltene Stadtmauer zu sehen, deren Verlauf größtenteils von Parkanlagen gesäumt wird.
Kulturelle Höhepunkte sind die Wetzlarer Festspiele, die "Internationalen Gitarrentage Wetzlar" und die Phantastiktage. Der Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar ist ein Literaturpreis, der seit 1983 jährlich vergeben wird. Als kulturelle Einrichtungen sind zu nennen: die Stadthalle mit dem Theatersaal, die Rittal Arena Wetzlar mit Konzerten, Sportveranstaltungen und Shows sowie die Phantastische Bibliothek. Weiterhin existieren eine Reihe von Institutionen und Vereinen für Geschichte, Heimat und Brauchtum.
Die Szene in Wetzlar ist besonders im Bereich der Kleinkunst und Independent Music stark vertreten. Neben den Lokalitäten Harlekin, Bunte Katze, Kleine Bühne und Café Vinyl ist das Kulturzentrum Franzis ein Standort der freien Musik. Dort werden aber auch allerlei andere künstlerischen Tätigkeiten gefördert und dargestellt. Vielfältige Angebote zum Zuhören, Zuschauen oder aktiv Mitmachen bieten neben den Musik- und Volkshochschulen die über 40 Chöre, 12 Orchester (zudem 13 Chöre und Orchester für Kirchenmusik), 16 Musikgruppen, neun Tanzgruppen, zwei Ballettstudios und einige Tanzclubs und Tanzschulen.
Mehrere Museen präsentieren den Bereich der Optik. Im Frühjahr 2005 wurde in Bahnhofsnähe das neue Einkaufszentrum FORUM Wetzlar eröffnet. Es ist mit rund 24.000 m² Verkaufsfläche und knapp 120 Geschäften nach Angaben des Betreibers das größte Einkaufszentrum in der Region Mittelhessen mit einem Einzugsbereich von zirka 540.000 Personen.

KLEINE GESCHICHTE:
In Waldgirmes, unmittelbar an der östlichen Stadtgrenze, befand sich eine zivile römische Siedlung im Aufbau, siehe Römisches Forum Lahnau-Waldgirmes und in Dorlar gab es im ersten Jahrzehnt des ersten Jahrhunderts n. Chr. ein römisches Militärlager. Zu einem unbekannten Zeitpunkt erwarb Wetzlar das Marktrecht und damit das Recht, Marktzoll zu erheben. Der Hohenstaufenkaiser Friedrich I. Barbarossa schuf im Wetzlarer Gebiet eine Reichsvogtei und stellte 1180 die Bürger Wetzlars den Bürgern Frankfurts gleich. Bis zur Mitte des 14. Jahrhunderts wird die Einwohnerzahl der Stadt auf 6.000 Einwohner geschätzt. Sie war damit für diese Zeit, im Vergleich zu anderen Städten in Deutschland, bereits eine Großstadt. Die jahrzehntelange Fehde mit den Grafen von Solms, die versuchten Wetzlar zu einer solmsischen Landstadt zu machen, bedrohten die lebenswichtigen Handelsstraßen. Deshalb wurde im Wetzlarer Norden die Burg Hermannstein (1373 - 1379) zum weiteren Schutz der Stadt errichtet.
Ein Glücksfall für Wetzlar war die 1689 vollzogene Verlegung des höchsten Gerichtes des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, des Reichskammergerichts, nach Wetzlar. Von Mai bis September 1772 war Johann Wolfgang Goethe am Reichskammergericht als Praktikant eingeschrieben. Seine glücklose Romanze mit Charlotte (Lotte) Buff während dieser Zeit war Stoff für seinen Erstlingsroman "Die Leiden des jungen Werther", mit dem er Wetzlar weltweit bekannt machte. Das Lotte-Haus am Deutschordenshof in der Lotte-Straße erinnert noch heute daran. Als Kaiser Franz II. im Jahre 1806 die Kaiserkrone niederlegte, endete das Heilige Römische Reich deutscher Nation und das Reichskammergericht wurde aufgelöst.