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Saniertes MFH mit historischen Wurzeln von 1707 (Denkmalschutz!).

Ansicht 1
Objekt
Lage
Beschreibung
Ausstattung
Energieausweis

Objekt (11012)

Wohnfläche:363 m²
Nutzfläche:5 m²
Grundstücksfläche:274 m²
  
Zimmer:11
  
Baujahr:1707
  
PLZ:65599
Ort:Dornburg
Landkreis:Limburg-Weilburg
  
Kaufpreis:€ 285.000
Käuferprovision:5,95 % v. Brutto-VKPreis (inkl. MwSt)

Lage

LAGE:

Zentral und verkehrsgünstig.


MIKRO- UND MAKROUMGEBUNG:

Dornburg ist eine Gemeinde im Westerwald im Landkreis Limburg-Weilburg in Hessen.

Dornburg grenzt im Westen und Norden an Gemeinden des Westerwaldkreises (Rheinland-Pfalz); die übrigen Nachbargemeinden gehören gleichfalls zum Landkreis Limburg-Weilburg. Die Gemeindefläche beträgt 3321 Hektar, davon sind 979 Hektar Wald, von dem sich 922 Hektar im Besitz der Gemeinde befinden.


ORTSTEILE:

Die Gemeinde besteht aus fünf Ortsteilen:

Frickhofen (Sitz der Gemeindeverwaltung), Langendernbach, Wilsenroth (staatlich anerkannter Luftkurort), Dorndorf (staatlich anerkannter Erholungsort) und Thalheim.


VERKEHRSANBINDUNG:

Durch Langendernbach verläuft die Bundesstraße 54. Die Ortsteile Wilsenroth und Frickhofen verfügen über jeweils einen eigenen Bahnhof an der Bahnstrecke Limburg - Altenkirchen, die von der Verkehrsgesellschaft Vectus befahren wird.


SCHULEN:

In Dornburg bestehen Grundschulen in den Ortsteilen: Dorndorf, Langendernbach, Thalheim, Wilsenroth.
In Frickhofen befindet sich die Mittelpunktschule St. Blasius mit Grund-, Haupt- und Realschulzweig.


GEOLOGISCHE BESONDERHEIT:

Das "Ewige Eis" am Fuß der Dornburg in der Gemarkung Wilsenroth. Hier lassen Luftströmungen unter dem losen Basaltgeröll des Berges im Winter Feuchtigkeit zu Eis gefrieren. Die Luft trocknet und erwärmt sich dabei, steigt nach oben und hält so die Oberfläche der Geröllhalde schneefrei. Im Sommer kehrt sich die Luftströmung um. Dann fließt warme Luft von oben in die Halde, kühlt sich stark ab und tritt als kalter Luftstrom am unteren Ende wieder aus. Die gute Isolation durch das Basaltgeröll lässt die bis zu acht Meter tief in den Boden reichende Eisschicht auch im Sommer nie ganz abtauen. Dieses Phänomen ist in Hessen einzigartig. 1839 wurde es von Arbeitern beim Basaltabbau entdeckt und kann heute durch zwei künstliche Stollen betrachtet werden. Diese wurden zur kühlen Lagerung von Bier von einer Brauerei angelegt, die man wegen dieser natürlichen Kühlmöglichkeit 1869 in unmittelbarer Nähe errichtet hatte.

Beschreibung

Die ehemalige Schankbäckerei wurde im Jahre 2001 nach einem Brand völlig neu errichtet mit Ausnahme von Seiten Restfachwerk, die liebevoll und fachmännisch wieder instandgesetzt wurden. Das Haus ist derzeit in 5 Wohneinheiten gegliedert, die sich gut vermieten lassen.
Eine andere Nutzung ist mit kleinem Aufwand möglich. Der Standort ist auch für leises Gewerbe von Vorteil.


Denkmalschutz = Kein Energieausweis notwendig.

Ausstattung

ERDGESCHOSS:
1 ZKB (ca. 44 m²); 2 ZKB mit separatem Eingang (ca. 71 m²)

OBERGESCHOSS:
3 ZKB (ca. 103 m²); 2 ZKB in ehemaliger Scheune (ca. 64 m²)

DACHGESCHOSS:
3ZKB (ca. 81 m²)

Stellplätze auf dem Grundstück.
Bodenbeläge: Vollholzdielen Lärche bzw. Fliesen in den Naßbereichen; Innentüren Kiefer; Außenfenster und - türen Eiche.

BEMERKUNGEN ZUR TECHNIK UND BAUMEDIZIN:
Die Kernsanierung wurde von einem überregional anerkannten und vielfach prämierten Sanierungsexperten fachmännisch durchgeführt. Schwergewicht wurde auf heutige Leistungsmerkmale wie Schallschutz und Wärmedämmung gelegt. Bewußt wurde auf zementhaltige Putze verzichtet und ton- und lehmgebundene Dämm- und Baustoffe verwendet, deren feuchteregulierende Eigenschaften eine spürbare Verbesserung des Raumklimas durch 8fache Erhöhung der Wasserdampfdiffusionsgeschwindigkeit erzeugen. Jeder Mensch transpiriert ca. 1 Liter Wasser, also 1700 Liter Wasserdampf pro Tag. Konstante, reduzierte Luftfeuchte bedeutet reduzierter Feinstaubgehalt der Luft und somit reduzierte Elektrostatik, reduzierte Geruchsbelästigung und Hautfreundlichkeit. Kaolinitlehme und diffusionsoffene Sumpfkalkputze reduzieren Pilz- und Insektenbefall von Fachwerkbauten und werden immer häufiger auch bei massiven Neubauten eingesetzt. Bei Fragen zu gesundheitsbewusstem Wohnen und Investitionsnachhaltigkeit beraten Sie gerne unsere Experten.

BEMERKUNG ZUR NACHHALTIGKEIT:
Ein wesentlicher Grund für die Haltbarkeit von Fachwerkgebäuden über Jahrhunderte ist die geringe Gleichgewichtsfeuchte von lehmhaltigen Werkstoffen, die neben den positiven medizinischen Aspekten auch Energieeinsparungen zur Folge hat. Beispiel: Der Abbau von 10% Feuchte bringt einen 77% höheren Dämmwert. Der K-Wert verbessert sich von z.B. 1,4 auf 0,4. Das ist eine K- Wert- Differenz von 1,0 also eine Einsparung von 10 Liter Heizöl pro m² Außenwandfläche pro Jahr. Bei einer Außenwandfläche von 200 m² sind das 2000 Liter gespartes Heizöl pro Jahr!

Energieausweis

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Wesentliche Energieträger:  -
  
Energieausweistyp:-
Endenergiebedarf:- kWh/(m²*a)
  
Energieverbrauchkennwert:  - kWh/(m²*a)
  
Energieeffizienzklasse:-