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Ein-/Zweifamilienhaus mit Stil.

DSC_4742
Objekt
Lage
Beschreibung
Ausstattung
Energieausweis

Objekt (15234.)

Wohnfläche:160 m²
Nutzfläche:52 m²
Grundstücksfläche:664 m²
  
Zimmer:7
  
Baujahr:1923
  
PLZ:35305
Ort:Grünberg
Landkreis:Gie?en
  
Kaufpreis:€ 188.888
Käuferprovision:5,95 % v. Brutto-VKPreis (inkl. MwSt)

Lage

LAGE:

Grüne Ortsrandlage. Wenige Laufmeter zur Mitte des Stadtteils. 5 Minuten zur A5. Ideal auch für Bahnnutzer. Die Regionalzüge - z.B. nach Frankfurt - fahren langsam (und leise !!!) ein und halten wenige Meter vor dem Haus.


MIKRO- UND MAKROUMGEBUNG:

Grünberg (13657 Einwohner, Stand: 2012) ist ein Luftkurort im Landkreis Giessen. Grünberg grenzt an Rabenau, Homberg (Ohm), Mücke, Laubach und Reiskirchen.


STADTTEILE:

Beltershain, Göbelnrod, Grünberg, Harbach, Klein-Eichen, Lardenbach, Lehnheim, Lumda, Queckborn, Reinhardshain, Stangenrod, Stockhausen, Weickartshain und Weitershain.


VERKEHR:

Auto:
Grünberg besitzt eine Anschlussstelle an die A 5.

Bahn:
In den Stadtteilen Grünberg, Göbelnrod und Lehnheim befinden sich Haltepunkte der Vogelsbergbahn.

Bus:
Die Kernstadt Grünberg hat ein Stadtbussystem ("De kleene Grimmicher") mit den VGO-Linien 71 und 72.


SCHULEN:

(1) Theo-Koch-Schule Grünberg - Integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe und Ganztagesangebot
(2) Grundschule am Diebsturm, Grünberg
(3) Grundschule Sonnenberg, Grünberg-Stangenrod
(4) Gallusschule Grünberg


KULTUR UND WISSENSWERTES:

1980 war Grünberg der Austragungsort des Hessentag. Seit 1983 ist Grünberg staatlich anerkannter Luftkurort. Seit 2007 besitzt die Stadt ein eigenes Museum, das Museum im Spital.


KLEINE GESCHICHTE:

Landgraf Ludwig III. gründete Grünberg Ende des 12. Jhd. als südlichen Schutz vor den feindlichen Mainzer Erzbischöfen. 1195 zerstörten Mainzer Truppen die Anlage. Bereits 1222 wurde Grünberg als Stadt genannt. Die landgräfliche Burg und die bürgerlichen Häuser lagen innerhalb der Stadtmauer. Im weniger geschützen Norden befanden sich die Klöster, die sich Androhung von "Kirchenbann" vor Angreifern schützten. 1230 erhielt Grünberg das Recht Münzen zu prägen und trat mit Marburg und Alsfeld dem "Rheinischen Städtebund" bei. Der hessische Landgraf Heinrich I. bestätigte später (1272) die STadtrechte und

Am 16. Oktober 1272 stellte der hessische Landgraf Heinrich I. den Grünbergern einen Freiheitsbrief aus, der ihre städtischen Rechte bestätigte. Er verlieh allen Bürgern die Freizügigkeit und unterstellte sie unmittelbar seiner Gerichtsbarkeit.

Die Stadt wuchs. Ende des 13. Jahrhunderts wurde die gotische Marienkirche errichtet, deren Vorbild die Marburger Elisabethkirche war. Erstmals 1304 wird die Neustadt genannt, die vor der Stadtmauer lag. 1324 baute man eine neue Wehrmauer, die auch die Neustadt umschloss. 1353 weihte die Stadt die erste Schule ein.

Bürgerfleiß war sicherlich eine Wurzel des städtischen Reichtums. Wichtiger war jedoch die Lage an einem der großen Handelswege von Frankfurt am Main nach Mitteldeutschland: die kurzen Hessen oder die Hohe Straße. Zwei große Brandschatzungen verwüsteten 1370 und 1391 fast die ganze Stadt. Mit landgräflicher Unterstützung ging der Wiederaufbau recht schnell voran. Allerdings erlangte Grünberg nicht mehr seine alte Bedeutung.

Trotzdem ließ die Stadt 1419 eine zentrale Wasserversorgung einrichten, für die damals modernste Technik eingesetzt wurde. Aus dem 60 m tiefen Brunnental wurde Quellwasser mechanisch auf den Berg gepumpt. Kaiser Friedrich III. stiftete 1481 der Stadt einen jährlichen Markt, den Gallusmarkt, der acht Tage dauern sollte. Er wurde auf den 16. Oktober, den Gallustag, gelegt, um an den Tag zu erinnern, an dem die Stadt 1272 den Freiheitsbrief erhielt. Bis heute wird der Gallusmarkt jedes Jahr gefeiert.
Neuzeit
Grünberg ? Auszug aus der Topographia Hassiae von Matthäus Merian 1655
Restaurierte Einkaufsstraße

Auch Grünberg wurde zwischen 1524 und 1527 lutherisch, und Landgraf Philipp von Hessen löste die Klöster auf. Das Antoniterkloster ließ er 1578 bis 1582 von Ebert Baldewein zum Witwensitz (heutiges "Schloss") umbauen, es erhielt unter anderem zwei schöne Renaissance-Erker. Die Ländereien erhielt die Landesuniversität. Das Augustinerinnenkloster wurde städtisches Hospital ? hier wird seit Oktober 2005 das Stadtmuseum eingerichtet. Zur gleichen Zeit stellte die Stadt zwei weitere Lehrer für die Schule ein, und auch die Mädchen erhielten jetzt Elementarunterricht.

Das 1526 errichtete Universitätsgebäude ist Oberhessens höchstgelegener Fachwerkbau. Während der Pestepidemie 1542 wurde die Universität Marburg in das Gebäude ausgelagert.

Bei der Landesteilung 1567 kam Grünberg an Hessen-Marburg, 1604 an Hessen-Darmstadt.

1593 lebten 432 Vollbürger in der Stadt; nach dem Dreißigjährigen Krieg und einer Pestepidemie waren es nur noch 220. Der städtische Rat ließ damals über 100 leer stehende Häuser abreißen.

Nur langsam erholte sich die Stadt. Da sich auch die politischen und wirtschaftlichen Zentren verlagert hatten, entwickelte sich Grünberg zu einer Ackerbürgerstadt, wie sie für Oberhessen typisch ist. Die Friedhofskirche, ein Barockbau des frühen 18. Jahrhunderts, zeigt dieses deutlich. Als 1816 die gotische Kirche einstürzte, konnte die Stadt erst 1846 mit dem Neubau beginnen. Kluge Politik hatte in dieser Zeit bewirkt, dass sich die Schulden innerhalb von 20 Jahren halbiert hatten.
Diebsturm (Wahrzeichen der Stadt)

Erst im fortschreitenden 19. Jahrhundert gewann Grünberg wieder seine alte Bedeutung. Von 1832 bis 1874 war Grünberg Kreisstadt. Jetzt war die wirtschaftliche Grundlage nicht mehr die Lage an einer bedeutenden Handelsstraße, sondern das örtliche Handwerk, besonders Weber und Schuster. 1869 war Grünberg an das Eisenbahnnetz (Vogelsbergbahn) angeschlossen und Ende des 19. Jahrhunderts siedelten sich die ersten Textilfabrikanten hier an.

Städtische Bauvorhaben waren besonders eine moderne Wasserversorgung mit Hausanschlüssen im Jahr 1896 und ein Stromnetz, das 1913 elektrisches Licht brennen ließ. In den folgenden Jahrzehnten entstanden weitere kommunale Einrichtungen wie Schulgebäude und ein Schwimmbad. Die Baustruktur blieb weitgehend erhalten, erst zwei Bombenangriffe zerstörten 1945 zahlreiche Gebäude und töteten 150 Einwohner.

Da nach dem Krieg über 800 Flüchtlinge und Heimatvertriebene in die Gemeinde zu integrieren waren, wurde möglichst schnell Wohnraum geschaffen. Bald kamen Industriebetriebe dazu. Seit 1969 wird die Grünberger Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern umfassend saniert. Heute ist sie ein Wohn- und Einkaufsort auf dem grünen Berg, mit einem geschlossenen Stadtbild. 1980 war Grünberg der Austragungsort des Hessentags. Seit 1983 ist Grünberg staatlich anerkannter Luftkurort. Schon 1845 schrieb der Gymnasiallehrer und Chronist Dr. Carl Glaser: "Die Luft in unserer Stadt ist rein. Von Epidemien weiß man hier seit Jahren nichts. Hier in Grünberg ist die Luft rau aber herzlich."

Im Rahmen der Gebietsreform in Hessen wurden auf freiwlliger Basis 13 bis dahin selbstständige Gemeinden und heutige Stadtteile nach Grünberg eingegliedert:

31. Dezember 1970: Beltershain, Göbelnrod, Klein-Eichen, Lumda, Queckborn, Stangenrod, Stockhausen, Weickhartshain und Weitershain
1. Februar 1971: Harbach und Lardenbach
31. Dezember 1971: Lehnheim (bis dahin im Landkreis Alsfeld)
1. April 1972: Reinhardshain[3].

Seit 2007 besitzt die Stadt ein eigenes Museum, das Museum im Spital, das über die Stadtgeschichte Grünbergs berichtet und eine Ausstellung zum Leben und Werk ihres berühmtesten Bürgers, des Ethnologen Theodor Koch-Grünberg (1872?1924), zeigt.

Beschreibung

GRUNDSTÜCK:

Dieses am Stadtrand gelegene Grundstück mit 664 m² besteht aus 2 Teilen: einem Grundstücksteil von 170 m² bebaut mit einem stilvollen Ein-/Zweifamilienhaus und ca. 40 Meter entfernt einem Grundstücksteil von 494 m² bebaut mit einer Doppelgarage.


GEBÄUDE:

Das stilvolle Wohnhaus hat 2 grosse Balkone und einen Erker. Das Gebäude besteht aus einer 3-ZKB Erdgeschoss Wohnung (59 m², vermietet, 325 EUR/mon.) und einer Obergeschoss - Maisonette (100 m² 3,5-ZKB, zur Eigennutzung, typ. Mietzins 450 EUR/mon.).



MODERNISIERUNGSMASSNAHMEN:

(0) 2014: Laminat OG, Balkontür, etc.
(1) 2013: Bodenbelag OG1
(2) 2008 Balkon
(3) 2005: Bodenbelag EG
(4) 2000: Bad 1 inkl. Fliesen und Sanitärobjekten
(5) 1999: Fassade: Anstrich
(6) 1990er: Viessmann biferral Niedertemperatur-Ölzentralheizung komplett inkl. Schornstein-Sanierung
(7) 1995: Fenster und 1977: Fenster

Planen Sie je nach Bedarf weitere individuelle Maßnahmen ein.


ZIELGRUPPE UND NUTZUNGSOPTIONEN:

Dieses Anwesen eignet sich besonders für die (kleine) Familie, die
(1) die eine der beiden Wohnungen zunächst selbst bewohnen möchte UND
(2) die zweite Wohnung zunächst vermietet um die Bonität zu verbessern (ODER an Angehörige vermieten will) UND mittelfristig das gesamte Haus nutzen wollen.

Ausstattung

ERDGESCHOSS:

Terrasse / überdachter Hauseingang.
Treppenhaus.


HOCHPARTERRE:

Eingang 1.
Flur. Separates WC mit Waschbecken. Elektrounterverteilung. Sprechanlage.
Wohnzimmer 1 mit Ausgang zum Balkon 1 mit Markise.

Küche 1. Vorratsraum.

Schlafzimmer 1 / Büro 1.
Schlafzimmer 2 / Gästezimmer.

Bad 1 mit Wanne, WC und Waschbecken.


OBERGESCHOSS 1:

Eingang 2.
Flur mit Ausgang zum grossen Balkon 2 mit Markise.
Wohnzimmer 2 / Grosses Schlafzimmer / Elternschlafzimmer
Vorratsraum / Ankleideraum.
Küche 2.
Esszimmer / Büro 2.
Vorratsraum.


OBERGESCHOSS 2 = DACHGESCHOSS:
Flur.
Schlafzimmer 3 / Kinderzimmer 1.
Schlafzimmer 4 / Kinderzimmer 2.
Bad 2 mit Wanne, Waschbecken und WC.


SPITZBODEN:

Stauraum.


UNTERGESCHOSS:

Flur.
Kellerraum 1.
Kellerraum 2.
Heizungsraum mit Vitola Biferral Niedertemperatur-Ölzentralheizung (1990er).

Energieausweis

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Wesentliche Energieträger:  -
  
Energieausweistyp:-
Endenergiebedarf:247,00 kWh/(m²*a)
  
Energieverbrauchkennwert:  - kWh/(m²*a)
  
Energieeffizienzklasse:1925,00