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Stadthaus mit 6 Wohneinheiten und Garten.

DSCN4132
Objekt
Lage
Beschreibung
Ausstattung
Energieausweis

Objekt (M9008.)

Wohnfläche:430 m²
Nutzfläche:- m²
Grundstücksfläche:557 m²
  
Zimmer:14
  
Baujahr:1966
  
PLZ:56154
Ort:Boppard
Landkreis:Rhein-Hunsr?ck-Kreis
  
Kaufpreis:€ 449.000
Käuferprovision:5,95 % v. Brutto-VKPreis (inkl. MwSt)

Lage

LAGE:

Zentrale und ruhige Lage. Stadtzentrum und Bahnhof sind ca. 500 m entfernt.


MIKRO- UND MAKROUMGEBUNG:

Das Mittelzentrum Boppard (15240 Einwohner, Stand: 2012) ist eine staatlich anerkannte Fremdenverkehrsstadt und Weinbauort im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz.

Nördlich von Boppard macht der Rhein seine größte Schleife (=Bopparder Hamm). Der bekannteste Aussichtsplatz über diese Rheinschleife ist der Vierseenblick, erreichbar mit einem Sessellift (=Vierseenblicklift). Info: Gemeint sind 4 Rheinabschnitte (Seen sind keine vorhanden).


ENTFERNUNGEN, FAHRTZEITEN:

Koblenz: 20 Minuten.
Mainz: 45 Minuten.
Wiesbaden: 50 Minuten.
Frankfurt-Flughafen: 1 Stunde.


STADTGLIEDERUNG:

Bad Salzig, Boppard (Stadt), Buchholz, Herschwiesen, Hirzenach, Holzfeld, Oppenhausen, Rheinbay, Udenhausen und Weiler.


VERKEHRSANBINDUNG:

Auto:
(1) B9.
(2) B327 (=Hunsrückhöhenstraße).
(3) A61.

Bahn:
(1) linke Rheinstrecke (Köln?Mainz).
- TransRegio: Nahverkehr zwischen Koblenz und Mainz (sowie Gegenrichtung) im Stundentakt.
- Regionalexpress Koblenz?Bingen?Mainz?Frankfurt (Main) zweistündlich.
- InterCity-Züge von und nach Frankfurt (Main) zweimal täglich.
Haltepunkte: Hauptbahnhof Boppard, Boppard Süd, Boppard-Buchholz, Boppard-Hirzenach, Boppard-Bad Salzig und Boppard-Fleckertshöhe.
(2) Hunsrückbahn (Boppard?Emmelshausen).
Diese landschaftlich schöne Eisenbahnstrecke gehört neben der Rübeland- und Rennsteigbahn zu den steilsten Deutschlands. Der Streckenabschnitt mit zwei Viadukten und fünf Tunnel steht seit 1987 unter Denkmalschutz.

Schiff:
(1) Rheinhafen Boppard: Ausflugsschiffe, Flusskreuzfahrtschiffe inkl. Köln-Düsseldorfer-Rheinschifffahrt.
(2) Rheinfähre Boppard - Filsen (zur rechtsrheinischen B42).


SCHULEN:

(1) drei Grundschulen: in Boppard (Stadt).
(2) weiterführenden Schulen in Boppard (Stadt):
(2.1) Fritz-Straßmann-Schule (Realschule plus).
(2.2) Bischöfliche Realschule Marienberg.
(2.3) Kant-Gymnasium.
(2.4) berufsbildende Schule.
(3) Förderschule: Helene-Pagés-Schule.

Weitere Bildungseinrichtungen:
(1) Bundesakademie für öffentliche Verwaltung.
(2) Kommunal-Akademie Rheinland-Pfalz.
(3) Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz.
(4) Ärzteseminar.

Sonstiges:
Stadtbibliothek und Volkshochschule.


ÄRZTLICHE VERSORGUNG:

(1) Krankenhaus Hospital zum Heiligen Geist.
(2) Stifungsklinikum Mittelrhein (= ehem. Bopparder Krankenhaus + Evangelisches Stift St. Martin Koblenz + Diakoniezentrum Paulinenstift Nastätten).


FREIZEIT:

(1) neue Stadthalle (seit 2008, am Marktplatz): Kino, Kongresse, Bürgerversammlungen, Theateraufführungen, Konzerte, Auftritte von Comedians und Karnevalssitzungen.
(2) städtisches Museum (kurfürstliche Burg): Stadtgeschichte, Bugholzmöbel von Michael Thonet, etc.
(3) Mittelrhein - Klettersteig (Gedeonseck / Vierseenblick): 11 Kletterpassagen.
(4) Ausflugsziele: Burg Liebenstein, Burg Sterrenberg) und Kloster Bornhofen (alle rechtsrheinisch).
(5) Veranstaltungen:
Mittelrheinischer Weinfrühling, Bopparder Mai, traditionelle Nachbarschaftskirmese im Mai und Juni, Mittelrhein-Marathon von Oberwesel bis Koblenz im Juni, Tal Total, Rheinuferfest (Drittes Wochenende im Juli), Zwiwwelsmat (Zwiebelmarkt, zweiter Mittwoch und Donnerstag im September), Weinfest auf dem Bopparder Marktplatz findet am letzten Wochenende im September und am ersten Wochenende im Oktober statt.
(6) Fernwandern:
Rheinburgenweg, Rheinsteig (rechtsrheinisch), Saar-Hunsrück-Steig (von Boppard bis nach Sierck-les-Bains in Frankreich), Mittelrhein-Klettersteig, Traumschleife Ehrbachklamm, Hasenkammer, Elfenlay, Fünfseenblick und Rheingold.
(7) Fahrrad: Rheinradweg.


KULTUR, ARCHITEKTUR:

(1) Römerpark (Nähe Marktplatz): Ruinen der römischen Kastellbefestigung (4. Jhd.).
(2) Stadtmauer mit Türmen (14. Jhd).
(3) Säuerlingsturm.
(4) Kurfürstliche Burg: von dem Trierer Kurfürsten Balduin von Luxemburg erbaut und heute Städtisches Museum.
(5) Schloss Schöneck: in der Ehrbachklamm (Windhausen).
(6) St.-Severus-Kirche: Spätromanik.
(7) Karmeliterkirche: 14./15. Jhd.
(8) Kloster Marienberg: gegründet: 1120. Wiederaufbau nach Brand: 1738.
(9) Ehemalige Synagoge.
(10) St.-Aegidius-Kirche (in Bad Salzig).
(11) Kreuzberg: traditionelle 14 Stationen des Leidesweges Jesu Christi.
(12) Adelshöfe: Ritter-Schwalbach-Haus (15. Jahrhundert), Eltzer Hof (1566 und 1738), Templerhaus (im Kern aus dem 13. Jahrhundert) und Reste des Hofes der Boos von Waldeck.
(13) Haus Sabelsberg.
(14) Villa Belgrano.


ARBEITGEBER, WIRTSCHAFT, INFRASTRUKTUR:

(1) Boppard die größte Weinbaugemeinde des Mittelrheins und Basis für den Tourismus (ca. 300000 Übernachtungen pro Jahr, ca. 1200 Arbeitsplätze).
(2) BOMAG (ca. 1200 Mitarbeiter, Industriegebiet Hellerwald) ist das größte Industrieunternehmen in Boppard (Stand: 2014) und Weltmarktführer auf dem Sektor der Bodenverdichtung.
(3) Selfsan Consult GmbH: Preisträger des Innovationspreises 2010 des Landes Rheinland-Pfalz für die Entwicklung eines Sensors zur Früherkennung von Korrosion in Stahlbeton.
(4) BEE Bioenergieerzeugung Koblenz (=Tochterunternehmen der Energieversorgung Mittelrhein): größte rheinland-pfälzische Bioerdgasanlage.
(5) Sebapharma GmbH & Co. KG: Kosmetikunternehmen für seifenfreie Hautreinigungsmittel (z.B. Sebamed).


KLEINE (UND BEWEGTE) GESCHICHTE:

Zur Römerzeit wurde der Rhein für den Nachschub und den Fernhandel immer mehr genutzt. Im 5. Jhd. wurde das Kastell Boppard, wie auch die anderen römischen Kastelle am Mittelrhein, von den Germanen erobert. Die erste urkundliche Erwähnung der Stadt stammt aus dem frühen Mittelalter aus dem Jahr 643. Boppard war fränkischer Königshof und Verwaltungszentrum des Bopparder Reiches. Im Mittelalter war Boppard freie Reichsstadt und wurde oft von den deutschen Königen aufgesucht, die dann im Königshof residierten. Verwaltet wurde Stadt und umliegendes Reichsgut von Reichsministerialen. Der oberste Beamte vor Ort war der Schultheiß. Eine Reihe der Ministerialen lebte in der Stadt (siehe oben: Adelshöfe). Boppard war im 13. Jhd. Mitglied des Rheinischen Städtebundes.

König Heinrich VII. verpfändete Boppard mit dem Umland an seinen Bruder den Erzbischof Balduin von Trier. Im "Bopparder Krieg" (1497) rückte der Kurfürst von Trier mit einem Heer von 12.000 Soldaten an um die Bopparder Bürger zu unterwerfen.

Im Dreißigjährigen Krieg verlor Boppard ein Drittel seiner Einwohner. Schwedische Truppen unter dem Rheingrafen Otto Ludwig besetzten 1632 die Stadt. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg konnte 1689 der Überfall französischer Truppen abgewehrt werden. Im polnischen Thronfolgekrieg 1735 und im Rahmen der französischen Revolution 1789 wurde Boppard von französischen Truppen überfallen. Bis zum Sturz Napoleons 1813/1814 gehörte Boppard mit dem gesamten linken Rheinufer zu Frankreich. Durch den Wiener Kongress 1815 wurde die Stadt mit dem linken Rheinufer bis Bingerbrück dem Königreich Preußen zugesprochen. Zwischen 1919 und 1923 gab es im ganzen Rheinland Bestrebungen, sich von Preußen zu lösen. Jedoch blieben diese Bestrebungen ohne Erfolg. Seit 1946 ist der Ort Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Beschreibung

GRUNDSTÜCK UND GEBÄUDE:

Das Gebäude ist ein modernisierter Altbau von ca. 1900. 1966 wurde das Gebäude um ein Geschoss aufgestockt und ein neues Dach errichtet. 1977 wurde der Innenausbau neu gestaltet.


MODERNISIERUNGSMASSNAHMEN:

Wohnung im EG (größte) Komplettrenovierung.
2001, 1991, 1981: Fenster.
Bodenbeläge.
Bäder.



BAUWEISE, BAUELEMENTE:

Bauart: Massiv.
Unterkellerung: Bruchstein-Tonnengewölbe.
Aufgehendes Mauerwerk: Ziegelstein und Zementschwemmstein.
Geschossdecken: Holzgebälk.
Dach: Satteldach in Holzzimmerwerk ausgeführt. Kunstschieferdeckung auf Schalung.


NUTZUNG (IST-STAND):

WE1: Erdgeschoss: 130 m², 3-ZKB mit Garten und Garage. Vermietet.
WE2: Obergeschoss 1: 90 m², 3-ZKB. Vermietet.
WE3: Obergeschoss 1: 30 m², 1-ZKB Appartement. Vermietet.
WE4: Obergeschoss 2: 40 m², 2-ZKB. Vermietet.
WE5: Obergeschoss 2: 60 m², 2,5-ZKB. Vermietet.
WE6: Dachgeschoss: 80 m², 2,5-ZKB. Vermietet.

Die Netto-Gesamtmiete beträgt EUR 2.385,-- pro Monat.


ZIELGRUPPE:

Dieses Anwesen eignet sich besonders für Familien / Investoren, die z.B. die Erdgeschosswohnung (WE1) mit Garten und Garage selbst nutzen und die weiteren Wohneinheiten vermieten (fremd oder an Angehörige).

Ausstattung

ERDGESCHOSS:

Wohnungseingang (130 m², 3-ZKB).
Diele.
Küche 1.
Gäste-WC.
Bad 1.
Abstellraum.
Wohnzimmer 1
Schlafzimmer 1.
Schlafzimmer 2.
Ausgang zum Garten.


OBERGESCHOSS 1:

Wohnungseingang (90 m², 3-ZKB).
Flur.
Küche 2.
Bad 2.
Wohnzimmer 2. Balkon.
Schlafzimmer 3.
Schlafzimmer 4.


Wohnungseingang (30 m², 1-ZKB Appartement).
Wohn-/Schlafzimmer 5 mit Kochgelegenheit 3. Balkon.
Duschbad 3.


OBERGESCHOSS 2:

Wohnungseingang (40 m², 2-ZKB)
Flur.
Küche 4.
Bad 4.
Wohnzimmer 3. Balkon.
Schlafzimmer 6.


Wohnungseingang (60 m², 2,5-ZKB)
Flur.
Küche 5.
Bad 5.
Wohnzimmer 4. Balkon.
Schlafzimmer 7.
Büro.


OBERGESCHOSS 3 = DACHGESCHOSS:

Wohnungseingang (80 m², 2,5-ZKB)
Flur.
Küche 6.
Bad 6.
Wohnzimmer 4.
Schlafzimmer 8.
Büro.


UNTERGESCHOSS:

Kellerräume.

Energieausweis

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Wesentliche Energieträger:  -
  
Energieausweistyp:-
Endenergiebedarf:- kWh/(m²*a)
  
Energieverbrauchkennwert:  139,00 kWh/(m²*a)
  
Energieeffizienzklasse:1966,00